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EEG optimieren statt liquidieren

15. Oktober 2013

WWF fordert faire Ursachenanalyse

Windkraftanlagen © Hans-Ulrich Roesner / WWF
Windkraftanlagen © Hans-Ulrich Roesner / WWF

Nach der offiziellen Bekanntgabe der neuen EEG-Umlage für das kommende Jahr von 6,24 Cent je Kilowattstunde fordert der WWF eine faire Debatte über die Ursachen. Die Erhöhung der Umlage sei maßgeblich dem stark gesunkenen Börsenstrompreis geschuldet. Die niedrigen Börsenstrompreise, die auch durch erneuerbare Energien möglich geworden sind, würden jedoch nicht an den Normalverbraucher weitergegeben. Darüber hinaus trügen die ausufernden Rabatte für eine stetig steigende Anzahl von Industriekunden zum Ansteigen der Umlage für die nicht privilegierten Verbraucher bei. Der Ausbau weiterer EEG förderbarer Anlagen habe nur geringfügig die derzeitigen Kosten steigen lassen. „Das EEG wird immer weiter vollgepackt mit Industrierabatten, während Mittelstand und Normalbürger für die Energiewende zahlen. Dies ist nicht tragbar und muss schnell verändert werden“, sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.

 

„Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist ein Meilenstein bei der Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik. Die künftige Bundesregierung darf sich jetzt nicht von Stimmungsmachern treiben lassen bei der notwenigen Reform eines zentralen Eckpfeilers der Energiewende. Es gilt das Erneuerbare-Energien-Gesetz sinnvoll weiterzuentwickeln und keinesfalls abzuschaffen, “ sagte Brandes weiter. Der dynamische Ausbau der erneuerbaren Energien müsse dabei sichergestellt werden, auch wenn die erneuerbaren Energien zukünftig mehr Risiken im Markt übernehmen müssten.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

WWF Pressestelle

Tel: 030 311 777 467

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de

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