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WWF und LichtBlick beschleunigen die Energiewende

01. Dezember 2014

Beide Partner wollen die Energiewende als globalen Megatrend vorantreiben

© iStock / Getty Images
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Der führende Öko-Energieanbieter LichtBlick und die Naturschutzorganisation WWF Deutschland wollen gemeinsam die Energiewende in Deutschland beschleunigen. Dazu haben sie eine langfristige Partnerschaft vereinbart. „Wir bündeln unsere Kräfte. Aus der Marktsicht von LichtBlick und der Umweltperspektive des WWF entwickeln wir gemeinsam tragfähige Energiewende-Lösungen“, erklärt Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von LichtBlick.

 

„Zusammen werden wir zeigen, dass die Energiewende kein deutscher Sonderweg, sondern ein globaler Megatrend ist. Wir möchten die Menschen für die Veränderungen begeistern und die enormen Chancen sichtbar machen, wenn wir zunehmend unabhängig werden von fossilen Energien. Wir werden gemeinsam innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die die Energiewende näher an die Menschen bringen“, erläutert Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland, die Partnerschaft.

 

Beide Partner sind überzeugt, dass die Energiewende nun in eine zweite Phase kommt, die durch eine beschleunigte Vernetzung geprägt sein muss. Diese neue Phase der Energiewende möchten der WWF und LichtBlick gemeinsam gestalten.

 

„Große Kraftwerke werden zunehmend durch dezentrale Energien wie Photovoltaik, Blockheizkraftwerke und Speichersysteme ersetzt. Jetzt gilt es diese intelligent zu vernetzen. LichtBlick hat hier zukunftsweisende Konzepte entwickelt, die ein enormes Potenzial für eine sichere, dezentrale und erneuerbare Energieversorgung haben“, so Brandes.

 

LichtBlick und WWF werden sich auch politisch für die richtigen Weichenstellungen einsetzen. Bis zum Jahr 2050 soll die deutsche Energieversorgung zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gewährleistet werden Für den Aktionsplan zum Klimaschutz 2020, den die Bundesregierung am kommenden Mittwoch verabschieden will, fordern LichtBlick und der WWF gesetzliche Maßnahmen zur Reduktion von Kohlestrom in Höhe von mindestens 50 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich zu den bereits beschlossen Maßnahmen.

 

„Der Trend ist eindeutig: Durch den Preisverfall für Photovoltaik und Speicher gewinnt die globale Energiewende unaufhaltsam an Fahrt. Die Politik kann diesen Prozess nicht mehr aufhalten – aber sie kann ihn bremsen oder beschleunigen. Da wir beim Klimaschutz keine Zeit verlieren dürfen, brauchen wir in Deutschland erstens einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle. Und zweitens muss Berlin faire Marktbedingungen für innovative Energiewende-Lösungen wie Mieterstrom schaffen“, so von Tschischwitz.

KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

Pressestelle WWF

Tel: 030/ 311 777 467

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de

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