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Japanische Walfänger an die Kette gelegt

18. September 2014

Walfangkommission IWC verbietet pseudo-wissenschaftliche Waljagd.

Buckelwal © iStock /Getty Images
Buckelwal © iStock /Getty Images

Die Jagd auf Wale für wissenschaftliche Forschungsprogramme wird mit sofortiger Wirkung unter strikte Kontrolle der Internationalen Walfangkommission (IWC) gestellt. Das hat die IWC heute bei ihrer Tagung im slowenischen Portorož beschlossen.

 

Die Naturschutzorganisation WWF begrüßte die Entscheidung des Gremiums. „Illegaler kommerzieller Walfang wurde viel zu lange unter dem Deckmantel der Forschung geduldet. Tausende von Walen fielen diesem Missstand bisher zum Opfer. Damit ist jetzt endlich Schluss“, sagte Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. 

 

Mit der Entscheidung setzt die IWC ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs aus dem März dieses Jahres in geltendes Recht um. Damals hatten die Richter in Den Haag  festgestellt, dass Japan mit seiner umstrittenen Waljagd im Schutzgebiet des Südpolarmeers gegen das internationale Walfangmoratorium verstoßen hat. 

 

Japan und andere Walfangnationen hatten gegen die Resolution votiert. Zudem kündigten die japanischen Vertreter an, den "wissenschaftlichen Walfang“ im nächsten Jahr unter expliziter Missachtung der IWC wieder aufnehmen zu wollen. Der WWF forderte die Staatengemeinschaft auf, dies zu verhindern. Auch  Japan habe sich an internationales, geltendes Recht zu halten.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de 

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