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Stand: 27.07.2015

Wenn Pandas rudern: Gold für den WWF-Achter!

Bei den U23-Weltmeisterschaften im Rudern holte der Nachwuchs-Deutschlandachter am Sonntagnachmittag die Goldmedaille auf der 2000 Meter langen Regattabahn in Plovdiv, Bulgarien. Während der Titelwettbewerbe trug der U23-Achter das Panda-Logo auf dem Einteiler und dem Boot und machte damit auf die Symbiose von Wassersport und Gewässerschutz aufmerksam.

Die deutsche U23-Mannschaft © Deutscher Ruderverband e.V.
Die deutsche U23-Mannschaft © Deutscher Ruderverband e.V.

Das Team aus Malte Daberkow, Michael Trebbow, Lukas Duhnkrack, Laurits Follert, Carl Moritz Reinke, Nico Merget, Malte Großmann, Torben Johannesen, Steuermann Jonas Wiesen und Trainer Tim Schönberg konnte seinen Sieg aus dem Vorlauf wiederholen, in dem es das Boot aus den USA knapp geschlagen hatte. Im Finale fiel der Sieg trotz der hochsommerlichen Temperaturen von 37 Grad mit drei Sekunden Vorsprung umso souveräner aus. Silber ging somit an das Team aus den USA, Bronze an Russland.

Der WWF zeigt sich begeistert über das phantastische Ergebnis. "Alle Pandas haben dem jungen Team fest die Daumen gedrückt und nun gratulieren wir der U23-Mannschaft von ganzem Herzen! Rudern ist eine wunderbare Sportart und wir freuen uns, dass die deutschen Ruderer sich in Partnerschaft mit dem WWF für saubere Gewässer einsetzen. Der Schutz einzigartiger Ökosysteme in Flüssen, Seen und Mooren, die letztlich auch für sauberes Trinkwasser sorgen, ist ein wichtiges Anliegen", sagt Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand vom WWF.

© Deutscher Ruderverband e.V.
© Deutscher Ruderverband e.V.

Zwischen dem internationalen Ruderverband FISA und WWF International besteht seit 2011 eine enge Partnerschaft. Mit der Initiative „Partners for Clean Water“ und dem erst kürzlich gestarteten Vorreiterprojekt Kafue River & Rowing Center in Sambia zeigen beide Organisationen, wie wirtschaftliche Entwicklung bei gleichzeitigem Umweltschutz aussehen kann. Auch der DRV als Dachverband der deutschen Rudervereine macht sich für den Gewässerschutz stark.

Nach dem Rennen freute sich DRV-Sportdirektor Mario Woldt ebenso über den souveränen Start-Ziel-Sieg des U23-Flaggschiffs: „Die Jungs haben ihre Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es ist umso schöner, dass unser gemeinsames Statement für den Schutz des Wassers mit einem WM-Titel vergoldet wurde.“

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