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Die Stunde der Erde

29. März 2015

Sieben Kontinente, 172 Länder, 7.000 Städte: Symbolische Klimaschutzaktion WWF Earth Hour ging um die Welt

Earth Hour 2015 Berlin © Peter Jelinek
Earth Hour 2015 Berlin © Peter Jelinek

Berlin - Auf der ganzen Welt gingen am Samstag um 20:30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Zur neunten WWF Earth Hour erlosch in über 7.000 Städten in 172 Ländern für 60 Minuten die Beleuchtung bekannter Sehenswürdigkeiten. Ihren Anfang nahm die „Stunde der Erde“ im pazifischen Inselstaat Samoa, wo es nach deutscher Zeit bereits um 7:30 Uhr morgens dunkel wurde. Genau 24 Stunden später ging die symbolische Klimaschutzaktion zuende, als auf Tahiti und Hawaii die Lichter wieder angingen. In Deutschland verzeichnete der WWF mit 227 Städten eine neue Rekordbeteiligung. Erstmalig fand die Aktion nach Angaben der Umweltschützer auch in Irak, Israel, Kamerun und Venezuela statt.

 

„Mit der Earth Hour senden Millionen Menschen auf der ganzen Welt die Botschaft, dass wir mehr für den Klimaschutz tun müssen“, sagt Antje Schuler vom WWF Deutschland. „Und diese Botschaft richtet sich an jeden einzelnen. Ob Privatperson, Politiker oder Unternehmen – alle sind aufgerufen, ihren Teil beizutragen, um den Klimawandel zu bremsen.“ Gerade im Alltag habe jeder die Möglichkeit, etwas für den Klimaschutz zu tun. Bei der Ernährung empfiehlt der WWF unter anderem stärker auf regionale Produkte zu achten und weniger Fleisch zu essen. Das senke nicht nur die Emission von Treibhausgasen, sondern komme auch der eigenen Gesundheit zugute.

 

Der Earth Hour schloss sich das vom Klimawandel stark bedrohte Inselparadies Vanuatu ebenso an wie die größten CO2-Emittenten USA und China. „Rund um den Globus wissen die Menschen, dass uns der Klimawandel bedroht“, so Antje Schuler. „Die Zeit zum Handeln ist auch für die Politik gekommen.“ Für das Klima sei 2015 ein besonderes Jahr. Auf dem UN-Gipfel COP 21 in Paris Ende November geht es laut WWF darum, dass die Staaten endlich ambitionierte Klimaschutzziele vereinbaren. Von der deutschen Regierung erwarten die Umweltschützer den Ausbau der Erneuerbaren Energien und ein zügiges Abschalten insbesondere alter Kohlekraftwerke.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle WWF

Mobil: 0151 / 188 548 34

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @immofischer