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WWF Kommentar Klimaschutzpolitik für Deutschlands Stromsektor

19. März 2015
Kraftwerk © Douglas Robertson / WWF
Kraftwerk © Douglas Robertson / WWF

Statement zum neuen nationalen Klimaschutzinstrument für die deutsche Stromerzeugung

Die Bundesregierung plant die Einführung eines neuen Klimaschutzinstrumentes für den deutschen Kraftwerkssektor, um die Treibhausgasminderung von 40% bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 erreichen zu können. Im Dezember vergangenen Jahres wurde ein Vorschlag hierfür angekündigt. Jetzt liegen die ersten Eckpunkte vor.

Regine Günther, Leiterin Klima und Energiepolitik des WWF kommentiert:

„Die Einführung des vorgelegten Instrumentes wäre ein großer Schritt nach vorn für Deutschlands Glaubwürdigkeit im Klimaschutz. Nach dem Zusammenbruch des europäischen Emissionshandels rückt die Erreichung des 40% Ziels wieder in greifbare Nähe. Bei der vorgelegten Lösung  werden richtigerweise vor allem die ältesten und schmutzigsten Kraftwerke ins Visier genommen. Schrittweise wird deren Betrieb verteuert bis sie schließlich aus dem System gedrängt werden. Die sauberen Kraftwerke erhalten so Vorfahrt. Deutschland könnte darüberhinaus mit diesem Instrument einen zusätzlichen Beitrag leisten, den europäischen Emissionshandel wieder flott zu machen. Der WWF begrüßt die Eckpunkte.“

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