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Hitze, Hagel – handeln!

12. Mai 2017

Neuer VHS-Kurs informiert über die regionalen Folgen des Klimawandels/ "Klimafit" richtet sich an Entscheider ebenso wie Betroffene

Dem Klimawandel auf regionaler Ebene begegnen © Kevin Schafer / WWF
Dem Klimawandel auf regionaler Ebene begegnen © Kevin Schafer / WWF

Berlin: Klimawandel ist ein globales Problem – mit ganz konkreten regionalen Folgen. Die Erderwärmung hinterlässt ihre Spuren schon längst auch in Deutschland. Am Oberrhein etwa häufen sich die Wetterextreme: Heftige Gewitter, Starkregen und lange Hitzephasen richten Schäden in Millionenhöhe  an. Aber was tun? Welche Antworten auf den Klimawandel gibt es auf regionaler und lokaler Ebene?

 

Der WWF hat gemeinsam mit der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) sowie den regionalen Bildungsträgern fesa e.V. und ifpro und gefördert von der Robert Bosch Stiftung einen Fortbildungskurs für Erwachsene entwickelt, um genau diese Fragen zu klären. „Klimafit“ richtet sich an Menschen, die mithelfen möchten, ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich auszurichten. Dazu zählen etwa Architekten, Energieberater, Grünflächenplaner und ehrenamtliche Gemeinde- oder Stadträte. Daneben spricht der Kurs Berufsgruppen an, die von den regionalen Folgen des Klimawandels besonders betroffen sind, zum Beispiel Landwirte. Auch interessierte und engagierte Bürger, die ihre Kenntnisse zum Klimawandel vertiefen wollen, sind eingeladen.

 

Ein Moderator mit Wissen über die Region führt die Teilnehmer durch die verschiedenen Lerninhalte – von Vorträgen der REKLIM-Wissenschaftler und anderen regionalen Kompetenzträgern bis hin zu interaktiven Videos. Digitales Lernen wird dabei mit Präsenzveranstaltungen gekoppelt: So kommen die besten Fachleute für den Klimawandel auf globaler wie lokaler Ebene mit den Menschen vor Ort in einen Dialog. Am Ende verstehen die Teilnehmer besser, wie sich der globale Klimawandel bei ihnen vor der Haustür auswirkt und was sie tun können, um diesen Folgen zu begegnen. Sie werden als ehrenamtliche Multiplikatoren im Klimaschutz und der Klimaanpassung ausgewiesen.

 

Im vergangenen Jahr hat der Kurs an der Volkshochschule Nördlicher Breisgau in Emmendingen seinen ersten Probedurchlauf gehabt. Nun weiten die Projektträger das erfolgreiche Konzept auf weitere Gemeinden in Baden-Württemberg aus:  Bad Säckingen, Murg, Wehr, Offenburg, Bühl und Stuttgart. Dort startet der Kurs jeweils im Wintersemester 2017. Anmeldungen sind über die jeweiligen Volkshochschulen möglich.

KONTAKT

Lea Sibbel

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.sibbel(at)wwf.de

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