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WWF-Statement zum Jamaika-Abbruch

20. November 2017

WWF: „Klimaschutz und Kohleausstieg sind kein Gedöns.“

Jörg-Andreas Krüger © Robert Günther / WWF
Jörg-Andreas Krüger © Robert Günther / WWF

Jörg-Andreas Krüger, Mitglied der Geschäftsleitung des WWF Deutschland bedauert in einer ersten Stellungnahme den Abbruch der Jamaika-Gespräche und warnt vor einem Scheitern der deutschen Klimapolitik:

 

„Die Herausforderungen bei Klima, Landwirtschaft oder Verkehr sind zu groß und zu drängend, als dass wir uns monatelanges Nichtstun leisten könnten. Deutschland braucht den Einstieg in eine Zukunftspolitik, die Ökologie und Ökonomie mit einander versöhnt. Eine Jamaika-Koalition hätte hierzu die Möglichkeit geboten. Daher ist der Abbruch der Sondierungsgespräche fatal.

 

Wenn Deutschland seine eigenen Klimaziele für 2020 noch erreichen will, dann darf die Politik nicht in Schockstarre verfallen. Klimaschutz und Kohleausstieg sind kein Gedöns. Die Bundesrepublik muss sich daran messen lassen, ob sie die internationalen Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erfüllt. Wir dürfen als führende Wirtschaftsnation nicht vertragsbrüchig werden. Nach dem angekündigten Ausstieg der USA aus dem Abkommen wäre das ein fatales Signal für den internationalen Klimaschutz.“

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

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