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Traurige Rekorde

19. Januar 2018

2017 war eines der drei heißesten Jahre

Wetterextreme nehmen zu © iStock/Getty Images
Wetterextreme nehmen zu © iStock/Getty Images

2017 war eines der drei heißtesten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn – und das sogar ohne El Niño-Phänomen. Das geht aus Daten von NASA und National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hervor. Dazu sagt Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland:

 

„Wir erleben gerade einen traurigen Rekord nach dem nächsten: die gewaltigsten Stürme, die extremsten Dürren, die stärksten Regenfälle – und nun kommt ein weiterer Temperaturrekord hinzu. Eindrücklicher kann uns die Natur gar nicht mehr zeigen, dass wir ihre – und unsere - Schmerzgrenze erreicht haben. Doch noch können wir durch schnelles Handeln die Erderhitzung begrenzen und weitere Negativrekorde vermeiden. Das gilt für alle Staaten gleichermaßen, aber für Industriestaaten wie Deutschland in besonderem Maße. Klimaziele aufzugeben, ist keine Option. Wir brauchen mehr Engagement, nicht weniger. Wir müssen jetzt raus aus der Kohle, statt weiter zu hadern. Wir müssen CO2 effektiv bepreisen und nicht länger über den Erneuerbaren-Ausbau streiten. Ein Klimaschutzgesetz, das die Verantwortung für den Klimaschutz auf die verschiedenen Ressorts aufteilt, wäre ein wichtiger erster Schritt. Die nächste Bundesregierung steht in der Pflicht, den Wendepunkt im Kampf gegen die Klimakrise herbeizuführen. Denn noch ist er nicht erreicht.“

KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de

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