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Eine zutiefst menschliche Katastrophe

23. März 2018

Weltbiodiversitätsrat legt Abschlussberichte zum Zustand der globalen Ökosysteme und biologischen Vielfalt vor.

Nach drei Jahren Arbeit von 550 Wissenschaftlern und Experten aus 100 Ländern wurden vier regionale Berichte auf einem Treffen des Weltbiodiversitätsrates IPBES in Kolumbien zum Zustand der Natur und der biologischen Vielfalt veröffentlicht. Günter Mitlacher, Direktor für Internationale Biodiversitätspolitik beim WWF,  verfolgte die Beratung vor Ort und erklärt hierzu:

 

„Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Wissenschaft hat geliefert. Jetzt muss die Politik endlich handeln, denn was wir nicht brauchen sind neue Versprechungen. Die Zustandsberichte belegen, wie schlecht es um die Natur und die biologische Vielfalt auf unserem Planeten bestellt ist. Das Ergebnis ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine zutiefst menschliche Katastrophe, denn unsere Wirtschaft, unsere Gesundheit, unser Wohlergehen und unser Glück hängen letztlich davon ab, wie gut oder schlecht es unserem Planet geht.

 

Die Ergebnisse sind alarmierend und eindeutig: Wir müssen ein Jahrzehnt der ökologischen Restaurierung einschlagen, um zerstörte Wälder, Flüsse und Meeresgebiete zu sanieren. Andernfalls werden die Kosten der politischen Untätigkeit in Bezug auf Klimawandel und Naturschutz  gewaltig, unumkehrbar und eine unannehmbare Last für zukünftige Generationen sein.“

KONTAKT

WWF-Experte vor Ort: Günter Mitlacher, Director International Biodiversity Policy, WWF's IPBES Focal Point, Guenter.Mitlacher@wwf.de, Mobile: +49 151 188 55 000

 

Weitere Informationen: Roland Gramling, WWF Deutschland, Pressestelle, Roland.Gramling@wwf.de, Tel. 030-311 777425

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