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Den Raubbau der Meere stoppen

Viele Fischbestände sind überfischt © naturepl.com / Mark Carwardine / WWF
Gelbflossentunfisch

Unsere Meere sind gebeutelt. Die industriellen Fischfangflotten dringen mit Bodenschleppnetzen bis in Tiefen von mehreren Tausend Metern vor. 28 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände gelten entweder als überfischt, als bereits erschöpft oder in der Erholungsphase. Große Rohstofflager auf dem Boden der Tiefsee sollen erschlossen werden, mit unbekannten Folgen für die Ozeane. Und der Klimawandel wird sich auch auf die Meere auswirken.

Zur Bewahrung der biologischen Vielfalt im Meer und zur Stärkung der Meeresökosysteme müssen mindestens 30% der Fläche geschützt werden, damit ein ökologisch repräsentatives und effektiv betriebenes Schutzgebietssystem entsteht. Im Moment sind es nur 1,5 Prozent. Und auch die verbleibenden 70% der Meeresfläche ohne Schutzstatus müssen nachhaltig bewirtschaftet werden. Der Meeresspiegelanstieg infolge des Klimawandels erfordert neue Strategien für das Küstenzonenmanagement. Die Erhaltung oder Renaturierung schützender Küstenökosysteme wie Feuchtgebiete, Mangroven und Inseln als natürliche Barrieren müssen in Zukunft eine größere Bedeutung im Küstenschutz bekommen. Dafür setzt sich der WWF ein.

Unser Ziel ist ein weltumspannendes Netz von Meeresschutzgebieten, wodurch Wale, Robben, Seevögel, Schildkröten, Fische, aber auch die an wirbellosen Tieren reichen Lebensgemeinschaf-ten der Hoch- und Tiefsee überleben können.

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