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Wälder weltweit schützen und renaturieren

© Brent Stirton / Getty Images / WWF UK
© Brent Stirton / Getty Images / WWF UK

Jedes Jahr verlieren wir weltweit 13 Millionen Hektar Wald. Waldvernichtung trägt mit 17-20% zur globalen Treibhausgasemission und Klimaerwärmung bei – mehr als der globale Transport-sektor. Die Zerstörung der Wälder ist zudem eine der größten Bedrohungen für die Biodiversität.

Der Waldverlust findet nahezu ausschließlich in den Tropen statt. Spitzenreiter sind Brasilien und Indonesien. Die drei Hauptursachen der Entwaldung: Landwirtschaft, Infrastruktur und die nicht-nachhaltige Holznutzung. So wird der Amazonas-Regenwald nach und nach in Sojaplantagen und Rinderweiden umgewandelt. In Indonesien fallen Wälder der Zellstoff- und Papierindustrie sowie der Palmölproduktion zum Opfer.

Um die letzten Naturwälder zu erhalten, treibt der WWF den Aufbau von Schutzgebietsnetzen und die nachhaltige Bewirtschaftung von bereits genutzten Wäldern in allen großen tropischen Waldgebieten (Amazonas, Kongobecken, Borneo, außerdem im Kaukasus) voran. Daneben wollen wir die Wiederbewaldung und Waldrenaturierung vorantreiben. Um den Waldschwund besser beobachten zu können, setzen wir auf Satellitentechnik.

Unser Ziel ist es, die Entwaldung in den für uns prioritären Regionen bis 2020 zu stoppen und damit Kohlenstoffemissionen aus Entwaldung massiv zu verringern (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation - REDD).

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