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Stand: 14.03.2014

Keine Ölbohrungen vor den Kanarischen Inseln!

Naturparadies in Gefahr: RWE und andere Firmen wollen vor den Kanaren nach Öl bohren. Der WWF will das gemeinsam mit seinen Unterstützern und anderen Naturschutzorganisationen verhindern – unter anderem mit einer internationalen Petition. Helfen Sie mit!

Gleich drei Energiekonzerne haben es auf die Ölvorkommen vor den spanischen Inseln Lanzarote und Fuerteventura abgesehen: Die spanische Repsol, das australische Unternehmen Woodside und der deutsche RWE-Konzern. In den kommenden Monaten wollen sie unweit der Inseln Lanzarote und Fuerteventura mit Ölbohrungen beginnen. Auf den beliebten Urlaubsinseln wehren sich inzwischen zahlreiche Bürgerinitiativen gegen die Pläne, die von der spanischen Regierung unterstützt werden.

Auch der WWF hat sich dem Protest angeschlossen. Die Forderung: Das Projekt soll umgehend ausgesetzt werden. Neben Umweltorganisationen haben sich auch zahlreiche Tourismusverbände dem Aktionsbündnis gegen das Öl-Konsortium angeschlossen, die Einbrüche in den Besucherzahlen befürchten, sollte es zu den Bohrungen kommen.

Die Kanaren sind vor allem wegen ihrer Naturschätze bei Urlaubern beliebt: 20.000 Arten leben auf den Inseln, 4500 davon im Meer. Unter ihnen sind auch rund 30 Wal- und Delfinarten. Etwa 4000 Arten sind endemisch, das heißt, sie kommen ausschließlich auf den Kanaren vor.

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