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Stand: 03.07.2017

G20-Protestwelle

G20-Logo © Bundesregierung
G20-Logo © Bundesregierung

Anfang Juli treffen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg zum G20-Gipfel zusammen. Der WWF engagiert sich innerhalb der G20-Agenda und im Kontakt mit Kanzleramt und Ministerien dafür, dass bei Themen wie Klimawandel, Vermüllung der Meere, Finanzmarkt und Wildartenhandel-Kriminalität ein möglichst gutes Ergebnis erzielt wird.

Aber wir protestieren auch gegen Fehlentwicklungen in der Politik. Deshalb rufen wir in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis für Sonntag, den 2. Juli 2017, zum friedlichen Protest in Hamburg auf – für gerechten Welthandel und Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Demokratie.

Kommen Sie am 2. Juli 2017 zur G20-Protestwelle um 12 Uhr am Rathausmarkt in Hamburg

Der WWF unterstützt den Demonstrationsaufruf!

Das Klima retten!

Die Folgen des Klimawandels sind allgegenwärtig: Die Arktis schmilzt; Dürren, Stürme und Überschwemmungen nehmen zu. Die Artenvielfalt ist bedroht. Dies gefährdet die Lebensgrundlage von uns Menschen – besonders im globalen Süden. Macht Tempo beim Klimaschutz! Die G20 müssen einen Kurswechsel hin zu nachhaltigem Wirtschaften einleiten. Weltweit müssen die erneuerbaren Energien gefördert und der globale Energieverbrauch reduziert werden.


Soziale Ungleichheit bekämpfen!

Wir fordern die G20 auf, Maßnahmen gegen die soziale Ungleichheit zu ergreifen – hierzulande und weltweit! Die G20-Staaten müssen Steueroasen trockenlegen, Steuervermeidung konsequent bekämpfen sowie Spitzeneinkommen und Großvermögen höher besteuern. Denn wir brauchen dringend mehr Geld für Zukunftsinvestitionen.



Demokratie verteidigen – und weiterentwickeln!


In einigen G20-Staaten herrschen autoritäre Zustände. Wir fordern, die Demokratie weiterzuentwickeln, die Parlamente zu stärken, Transparenz zu schaffen und Bürger*innen an wichtigen Entscheidungen wirksam zu beteiligen.