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Stand: 15.05.2017

Der Vaquita braucht uns JETZT - weltweite SOS-Aktion #SaveTheVaquita

Die dramatische Situation für den Vaquita hat sich noch weiter verschärft – die Population des kleinsten Wals der Welt ist seit Sommer 2016 noch weiter geschrumpft. Experten gehen aktuell von einem Bestand von lediglich 25 Tieren aus. Für den Vaquita Marina, das „Kälbchen der Meere“, geht es schlicht ums Überleben. Die Art droht für immer auszusterben und das, obwohl der Vaquita keine natürlichen Feinde hat. Dafür bedroht ihn der Mensch – im Golf von Kalifornien wird illegal mit Stellnetzen gefischt, in denen sich die Vaquitas verfangen und jämmerlich ertrinken.

Gefangener Vaquita © Flip NicklinMinden / WWF
Gefangener Vaquita © Flip NicklinMinden / WWF

Der Mensch gefährdet den Vaquita – er hat aber auch die Fähigkeit, ihn zu retten.

 

Der WWF International ruft alle Menschen weltweit auf, E-Mail-Botschaften an den mexikanischen Präsidenten zu schicken und ihn aufzufordern, die tödlichen Stellnetze für immer aus dem Lebensraum des Vaquitas zu verbannen!

Helfen Sie unseren Kollegen von WWF Mexiko und fordern Sie Präsident Peña Nieto auf, alles für das Überleben der letzten Vaquitas zu tun!

Bergung von Geisternetze © Museo de la Ballena
Bergung von Geisternetze © Museo de la Ballena

Wissenschaftler und Umweltschützer schlagen so laut es geht Alarm. In einer internationalen SOS-Kampagne ruft der WWF eindringlich zur Rettung des Vaquitas auf. Denn obwohl der Vaquita ums Überleben kämpft, läuft Ende Mai das Verbot der tödlichen Stellnetze aus. Der WWF stemmt sich dagegen: Mexiko muss die tödlichen Netze für immer verbieten und vor allem mit Nachdruck dafür sorgen, dass das Gesetz eingehalten wird. Weiterhin fordert der WWF, den eigentlichen Grund für die grassierende Stellnetzfischerei zu stoppen: den Handel mit dem Totoaba-Fisch, dessen Schwimmblase vor allem in China Rekordsummen einbringt.

Der WWF Deutschland setzt sich darüber hinaus aktiv für das Überleben des Vaquitas ein: 2016 hat der WWF mit großzügigen Spendengeldern insgesamt 10 Tonnen herumtreibende Geisternetze aus seinem Lebensraum entfernt – die Bergungsarbeiten laufen weiter.

Zusätzlich arbeitet der WWF Deutschland mit Hochdruck an einer politischen Lösung mit China, den USA und Mexiko, um den illegalen Handel des Totoaba-Fisches zu beenden.

 

Der Vaquita soll leben und einen sicheren Lebensraum bekommen. Die Frage ist, wer schneller sein wird: Die Menschen, die ihn retten wollen, oder die Menschen, die ihn gefährden.

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