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Stand: 21.06.2017

WWF Foodtruck in Oldenburg

WWF-Foodtruck in Oldenburg © Peter Jelinek / WWF

Donnerstag 22. Juni und Freitag 23. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr
am Schlossplatz in Oldenburg

Der WWF Foodtruck kommt nach Oldenburg. Leckere Mittagssnacks, Foodhelden aus der Region und unsere WWF-Experten erwarten Sie. Mit unserem Foodtruck wollen wir aufzeigen, wie es um die Landwirtschaft rund um Oldenburg bestellt ist. Denn nichts setzt der biologischen Vielfalt mehr zu, als die Zerstörung von Lebensräumen. Auch in Deutschland verlieren viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten ihr Zuhause und damit die Voraussetzungen für ihr Leben und Überleben. Vor allem die intensive Landwirtschaft spielt dabei eine Rolle. Denn sie bedroht zunehmend vor allem die vielfältigen Lebensräume der Kulturlandschaft. Weiden, Wiesen und Äcker verändern sich dramatisch und werden von überdüngten, gleichförmigen Flächen verdrängt. Die klassischen Wald- und Wiesenvögel, Schmetterlinge und Feldhamster verschwinden gemeinsam mit ihren Lebensräumen. Am Ende droht eine stumme, monotone Kulturlandschaft zu entstehen.

Die Foodhelden, die den WWF Foodtruck in Oldenburg mitgestalten, sind:

Wurzelwerk Oldenburg e.V. bietet die Möglichkeit des gemeinschaftlichen Gärtnerns und des generationellen Austausches. Das Kennenlernen verschiedener Tier- und Pflanzenarten und die Faszination für den Garten stärken die Wertschätzung von Natur und Umwelt. Durch den ökologischen Anbau und die selbstständige Ernte möchte der Verein die vielfältigen Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Mensch und Umwelt sichtbar machen und so für eine gesündere und bewusstere Ernährungsweise sensibilisieren.

Ernährungsrat Oldenburg ist ein beratendes Gremium, das die enge Zusammenarbeit mit der Stadtpolitik und -verwaltung anstrebt. So erhält die Region Oldenburg und umzu wieder Kontrolle über die Gestaltung ihrer eigenen Ernährungsversorgung. Der Ernährungsrat entwickelt zusammen mit lokalen Akteuren und der Politik eine nachhaltige, gerechte, effektive und ökologische Ernährungsstrategie mit konkreten und messbaren Zielen, in der die Wertschöpfung in der Region und bei den kleinbäuerlichen Betrieben und dem verarbeitenden Handwerk verbleibt. Dadurch wird die ganze Region vielfältiger und lebenswerter.

Die Geschmacksträger steht für eine regionale, junge und frische Zubereitungsweise, die die traditionelle und klassische Küche neu interpretiert und in Street Food verpackt hat. Hinter diesem Konzept stehen stehen die beiden Chefköche Malte Ibbeken und Ricardo Heinemann. Ebenfalls zum Team gehört Clarissa Zühlke, sie koordiniert und plant Veranstaltungen und kümmert sich um die Buchhaltung und den Service. Die Idee unseres Konzeptes, dünn aufgeschnittenes gegartes Fleisch und Gemüse sogenannte Braten und Gemüse „Cuts“ mit extravaganten Toppings.

Auch wenn sich die Arbeitswelt der Bäcker gewandelt hat, wird in Ripkens Backstube noch immer wie zu Urgroßvaters Zeiten gebacken. Hier gibt es keine chemischen Helferlein, die die Teigruhe von Brot und Brötchen verkürzen oder die Aromen künstlich unterstützen. Bei den verwendeten Zutaten setzt Bäcker Ripken zudem auf Regionalität. Beim WWF Foodtruck wird die Stullenschmiede unterstützt. Dabei zeigt das Team den Schülern, was nachhaltige, gesunde Ernährung bedeutet - und wie gut sie schmeckt!

In seiner ehemaligen syrischen Heimat, aus der Imker Labeeb fliehen musste, hatte der Berufsimker über 170 Völker. In Oldenburg hat er inzwischen wieder immerhin 30 stattliche Bienenvölker. Beim WWF Foodtruck beteiligt er sich gemeinsam mit seiner Schwester mit einer Honigverkostung.

Der Diers-Hof wird bereits über viele Generationen hinweg als Familienbetrieb geführt und beliefert schon seit 60 Jahren die Oldenburger Krankenhäuser mit Milch. Neben über 100 Kindergärten, Schulen sowie viele Cafés und Eisdielen zählen auch über 3000 Privathaushalte zum Kundenkreis. Beim WWF Foodtruck ist der Diers-Hof mit einer lebensgroßen Holzkuh zum Test-Melken dabei – und natürlich mit frischer Milch.

Über die Jahrhunderte als Zugtiere in Frankreich eingesetzt, wird die Rinderrasse Blonde d'Aquitaine mittlerweile weltweit gezüchtet. Der Schipper-Hof setzt dabei auf Bio-Haltung. Die Tiere stehen auf den saftigen Weiden des Ostfriesischen Lande. Da der Hof nicht industriell arbeitet, schlachtet und verwertet, gibt es die frischen Produkte immer an festen Terminen. Beim WWF Foodtruck stellt der Hof seine Arbeit und die dahinterliegende Philosophie vor.

   
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