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Artenhandel & Wilderei

Der Handel mit Pflanzen und Tieren aus der Wildnis ist ein Milliardengeschäft. Wie hoch der illegale Handel zu beziffern ist, lässt sich nur mutmaßen.

Zwergkrokodil Osteolaemus tetraspis © Martin Harvey WWF-Canon
Zwergkrokodil Osteolaemus tetraspis © Martin Harvey WWF-Canon

Die internationale Polizeibehörde Interpol stuft die Gewinnspannen im Schmuggel von Wildarten gleich hinter Drogen- und Waffenschiebereien an dritter Stelle ein. Der illegale Handel und die damit verbundene Wilderei bedeuten eine ernsthafte Gefahr für das Überleben vieler

Sumatra-Tiger © WWF
Sumatra-Tiger © WWF

Arten. So werden immer noch Elefanten wegen ihrer Stoßzähne, Tiger für die Verwendung in der traditionellen asiatischen Medizin und Reptilien für die Gewinnung von Leder für Stiefel, Handtaschen und Gürtel getötet.

 

Heilkraft der Natur

Aber auch die Nutzung pflanzlicher Wirkstoffe für medizinische Zwecke z. B. der Teufelskralle stellt die Natur vor eine große Herausforderung.

 

Schutz

Ein Großteil des Artenhandels ist von wirtschaftlicher Bedeutung und unterliegt internationalen und nationalen Regularien wie dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES.

 

Auf internationaler Ebene haben sich die meisten Staaten – nicht zuletzt nach Überzeugungsarbeit von WWF und TRAFFIC – auf Abkommen geeinigt, um Wildarten vor unkontrolliertem Handel und vor Übernutzung zu schützen.

Der WWF-Artenschutzkoffer

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