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Invasive Arten

Invasive Arten sind Pflanzen und Tiere, die in einen eigentlich fremden Lebensraum eindringen und negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Oft vermehren sie sich dort rasant und verdrängen die einheimische Flora und Fauna oder dezimieren diese direkt durch Auffressen und Einschleppen von Krankheitserregern.

Eichhörnchen © iStock
Eichhörnchen © iStock

So macht zum Beispiel das Amerikanische Grauhörnchen in Mitteleuropa dem heimischen Eichhörnchen praktisch überall den Lebensraum streitig. Wenn es sich bei den „Einwanderern“ um Pflanzen handelt spricht man auch von „Neophyten“.

 

Auslöser solcher Invasionen ist zumeist der Mensch. Mit dem Schiff oder Flugzeug werden Tiere und Pflanzen in die ganze Welt verschleppt – natürliche Ausbreitungsbarrieren wie Gebirge oder Ozeane werden damit aufgehoben. Unzählige fremde Organismen befinden sich an oder in Verpackungen von Früchten, Blumen, Holz, Pflanzenteilen oder Tieren, an Schiffsrümpfen oder im Ballastwasser von Schiffen. Die internationale Schifffahrt ist daher einer der Hauptausbreitungswege für fremde Arten.

Der WWF-Artenschutzkoffer

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