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Klimawandel

Nach Ansicht führender Wissenschaftler haben wir noch rund zehn bis 15 Jahre, um befürchtete dramatische Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden. Dazu müssen wir den Anstieg der bodennahen Temperaturschicht im globalen Durchschnitt möglichst unter zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Wert halten. Denn: steigt die Temperatur darüber hinaus an, drohen uns vermehrt katastrophale Schäden.

Eisbären © David Jenkins WWF-Canon
Eisbären © David Jenkins WWF-Canon

Nach wissenschaftlichen Prognosen werden sich auf der Nordhalbkugel nicht nur die Klimazonen nach Norden verschieben. Auch Niederschläge werden sich regional verändern und Wetterextreme zunehmen. Dadurch werden bestimmte Lebensräume kleiner oder ganz verschwinden – mit unkalkulierbaren Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt. Es wird wenige Gewinner auf Seiten der mobilen und anpassungsfähigen Arten geben, dafür vermutlich aber eine lange Liste von Verlierern. Zu ihnen zählen zum Beispiel Eisbären. Es wird befürchtet, dass ihr Lebensraum ihnen buchstäblich unter den Pfoten wegschmelzen wird. Bereits heute seltene und gefährdete Spezialisten werden es umso schwerer haben, sich den Entwicklungen anzupassen.

Der WWF-Artenschutzkoffer

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