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Lebensraumverlust

Die Abholzung artenreicher Regenwälder für Soja-, Kaffee- und Palmölplantagen, Flussvertiefungen, Dämme- und Straßenbau, Touristenburgen an Stränden – die Liste der Projekte, die natürliche Lebensräume zerstören, um kurzfristige wirtschaftliche Gewinne einzufahren, ist lang.

© Roberto Maldonado / WWF
© Roberto Maldonado / WWF
Borneo-Orang-Utan © Alain Compost / WWF
Borneo-Orang-Utan © Alain Compost / WWF

Überwiegend ist es der Rohstoffhunger der Industrienationen, der dazu führt, dass Lebensräume für den Gewinn und Abbau natürlicher Ressourcen zerstört werden.

 

In mehr als der Hälfte der asiatischen Länder gingen beispielsweise die Wälder im vergangenen Jahrhundert  um mehr als 70 Prozent zurück. Dies gefährdet den Lebensraum der dort beheimaten Tiere wie Tiger oder Borneo-Orang-Utan dramatisch. So sank im gleichen Zeitraum die Anzahl der Tiger, die in der Wildnis leben, von 100.000 Tieren auf geschätzte 3.200 bis 3.500 Tiere. Geht diese Entwicklung ungebremst weiter, wird der Lebensraum dieser Großkatzen immer kleiner: Ohne Gegenmaßnahmen werden die Wälder bis 2050 so weit zurückgehen, dass sie keine Lebensräume für Tiger mehr bieten.

 

Bedroht durch den Verlust ihres Lebensraums werden jedoch nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch indigene Bevölkerungsgruppen. Der WWF kämpft weltweit auf politischer Ebene und mit Projekten vor Ort gegen die Naturzerstörung.

Der WWF-Artenschutzkoffer

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