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Stand: 05.12.2016

Müll vermeiden hat Priorität

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Die Produktion jedes Gutes kostet Energie und schafft Treibhausgase, genauso wie sein Transport, Vertrieb und seine Entsorgung. Denken Sie deshalb darüber nach, ob Sie wirklich alles haben müssen, und bevorzugen Sie bei Einkäufen langlebige Güter.

 

Denn selbst, wenn Grüner Punkt, gelber Sack und gelbe Tonne das rückstandslose Recyceln versprechen, kostet es Energie und verursacht Emissionen.

 

Vermeiden beginnt schon beim Einkauf

  • Nehmen Sie zum Einkaufen immer einen Jutebeutel oder Einkaufskorb mit. Damit verzichten Sie auf den Kauf der sehr umweltschädlichen Plastiktüten.*
  • Für ganz viele Produkte gibt es praktische Nachfüllpacks, etwa für Gewürze, Waschpulver oder Flüssigseife. Damit sparen Sie Verpackungsmaterial und oft sogar Geld!*
  • Versuchen Sie grundsätzlich, so selten wie möglich Produkte mit besonders aufwändiger Verpackung zu kaufen.*
  • Nutzen Sie ein Taschentuch anstelle von Reinigungsstäbchen für die Säuberung Ihrer Ohren. Damit sparen Sie Plastikmüll.*
  • Alle Getränke, die Sie kaufen, sollten am besten in Mehrwegflaschen abgefüllt sein – das ist ressourcenschonender als Einwegflaschen, Tetrapacks oder Dosen.*
  • Weitere Einkaufstipps, die die Umwelt schonen, finden Sie unter "Regeln für Besseresser".*

Die zweitbeste Lösung für die Umwelt: Sortieren und Wiederverwerten. Bitte geben Sie nicht nur defekte Kühlschränke und Herde, sondern auch ausgediente Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren (beide enthalten geringe Mengen Quecksilber) in die Wiederverwertung! 

Recyceln Sie Ihren Abfall

  • Benutzen Sie die Biotonne für organische Abfälle. Oder kompostieren Sie organischen Abfälle, wenn Sie einen Garten haben. Mülldeponien verursachen rund drei Prozent der Treibhausgasemissionen der EU – durch das Methan, das unter Luftabschluss bei der Zersetzung biologisch abbaubarer Abfälle freigesetzt wird.
  • Recyceln Sie Metalle: Das Recyceln einer Aluminiumdose spart 90 Prozent der Energie, die benötigt wird, um eine neue zu produzieren. Bei einem Kilogramm Aluminium sparen Sie 11 Kilogramm CO2.
  • Bringen Sie Ihr Altglas zum Glascontainer. Bei 100 Kilogramm Altglas sparen Sie rund 50 Kilogramm CO2 ein.
  • Geben Sie Papier in die Altpapiertonne. Bei 100 Kilogramm Altpapier vermeiden Sie so 70 Kilogramm Kohlendioxid.
  • Recyceln Sie Ihre Kunststoffe und geben Sie diesen Müll in die Wiederverwertungstonne. Bei 100 Kilogramm Kunststoffen ersparen Sie der Atmosphäre 40 Kilogramm Kohlendioxid.

Allgemeine Hinweise:

  • Quelle: ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH.
  • Der klimarelevante Emissionsbeitrag bezieht sich immer auf Kilogramm CO2-Äquivalente (inklusive CO2, CH4, N2O).
  • Die Emissionsfaktoren entsprechen den aktuellen Werten im CO2-Rechner und beinhalten Emissionen bei der Produktion, der Bereitstellung und der Umwandlung des Energieträgers.
  • Bezugsgröße aller Angaben ist immer ein durchschnittlicher deutscher Vier-Personen-Haushalt.

* Diesen und weitere Tipps finden Sie im e-Book "123 praxisnahe Umwelttipps" 

KONTAKT

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Reinhardtstraße 18
10117 Berlin

 

Tel.: 030 311777-700

Fax: 030 311777-199

 

E-Mail: info(at)wwf.de

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