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Alte Hausmittel ausprobieren

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1. Abwehrkräfte stärken – damit es uns gar nicht erst kalt erwischt:

  • Abhärten: Auch wenn’s draußen kühler wird, gehen Sie raus an die frische Luft und überheizen Sie Ihre Räume nicht.
  • Richtige Ernährung: Gemüse und Obst enthalten die notwendigen Vitamine und Mineralien für den winterlichen Mehrbedarf. Früchte aus fernen Ländern oder aus dem Gewächshaus, die unreif gepflückt werden oder im künstlichen Licht reifen, schneiden dabei aber deutlich schlechter ab als heimische Produkte. Sie haben nicht nur weniger Geschmack, sondern auch weniger Nährstoffe. Darum sind Kohl, Kraut, Rüben, Kürbis, Zwiebeln, Sellerie, Lauch, Äpfel und Birnen aus der Region vorzuziehen. Damit es nicht allzu eintönig wird, ergänzen Sie das Programm mit Tiefkühlkost, denn Einfrieren ist eine nährstoffschonende Art der Konservierung.
  • Ausreichend schlafen!
  • Zweckmäßiges Anziehen und vor allem: Füße warmhalten – es hat seinen guten Grund, dass die Großmutti uns immer mit diesen Sprüchen nervte.

2. Wenn es dann doch im Hals kratzt:

Dann heißt es, schnell reagieren, denn oft lässt sich die Erkältung doch noch abwenden.

  • Nehmen Sie ein ansteigendes Fußbad: In eine hohe Fußbadewanne einen viertel Liter  Thymian-Tee und einen halben Liter Schachtelhalmtee geben. Wasser mit 37 Grad Celsius dazufüllen, Füße rein und die Temperatur durch Zugießen von heißem Wasser langsam steigern - solange Sie es aushalten. Nach 10 bis 15 Minuten Füße gut abtrocknen, warme Socken anziehen und am besten mit Wärmflasche ins Bett legen und ausreichend schlafen.
  • Ergänzend können Sie abwechselnd mit Thymian-, Kamille- und Salbeitee gurgeln. Dreimal täglich, jeder Tee kommt einmal am Tag dran – reine Gurgelzeit je mindestens eine Minute.

3. Wenn die Immunabwehr schon geschlagen ist

Hat es nicht geklappt, den Infekt abzuwenden, gibt es einige Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern:

  • Halsschmerzen: Gurgeln mit den oben genannten Tees, Eibischtee oder Salzwasser. (Für Eibischtee einen Esslöffel geschnittene Eibischwurzeln mit einem Viertel Liter kaltem (!) Wasser aufgießen, 2 bis 3 Stunden ziehen lassen, abseihen und zum Gurgeln etwas erwärmen). Lutschen Sie Salbeibonbons (gibt’s auch zuckerfrei) zur Reizlinderung.
  • Heiserkeit: So wenig wie möglich sprechen. Warme Halswickel und warme Getränke helfen zusätzlich. Wichtig ist, dass Sie möglichst häufig, ca. jede halbe Stunde, etwas Heißes trinken. Für Omas berühmte Kartoffelhalswickel 3 bis 5 weichgekochte, nicht mehr zu heiße Kartoffeln zerdrücken und in ein Tuch einschlagen. Diesen Umschlag so um den Hals legen, dass er vom Kinn zu den Schultern reicht. Ein Wolltuch drüber und solange anlassen, bis er nicht mehr wärmt.
  • Schnupfen: Kopfdampfbad mit Kamille (für den Aufguss eine Hand voll Kamillenblüten mit 0,5 bis 1 Liter siedendem Wasser übergießen): Halten Sie den Kopf über den Topf mit der (nicht mehr zu heißen!) Flüssigkeit, bedecken Sie sich mit einem großen Handtuch und atmen Sie die Kräuterdämpfe langsam und tief durch Mund und Nase ein.
  • Husten: Bei Reizhusten helfen Eibisch- oder Thymiantee. Oder versuchen Sie einen Tee aus Spitzwegerich-, Melissen- und Himbeerblättern und blauen Malvenblüten (zu gleichen Anteilen). Zwei Teelöffel dieser Kräuter mit einer Tasse siedendem Wasser übergießen, zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken – am besten bis zu fünfmal täglich. Soll das Abhusten erleichtert werden, helfen spezielle Hustentees. Auch hier gilt: Viel und regelmäßig trinken, denn das löst den Schleim.
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