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Stand: 08.12.2016

Nachhaltigkeit im Tourismus

Ihr Urlaub und der Klimawandel

Ein romantischer Urlaub auf einer tropischen Insel oder Aktivurlaub in den Bergen – alles ist möglich in Zeiten grenzenloser Mobilität. Das hat Folgen: Längst tragen Touristen nicht unerheblich zum Klimawandel bei. Dabei ließen sich hohe Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren, ohne auf Urlaubsfreuden verzichten zu müssen.

© Jürgen Freund / WWF-Canon
© Jürgen Freund / WWF-Canon

Dass der ganz persönliche Traumurlaub auch Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat, ist nur wenigen bewusst – auch wenn 80 Prozent aller Deutschen sich über die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel im Klaren sind. Denn Nachhaltigkeit kann man schnell aus den Augen verlieren. Touristische Aktivitäten wie die An- und Abreise zum Urlaubsort belasten das Klima durch Abgase wie CO2, dem Hauptverursacher der globalen Erderwärmung. Nach Angaben der Welttourismusorganisation UNWTO verursacht eine Reise im internationalen Mittel etwa 0,25 Tonnen CO2.

WWF-Tipp: Achten Sie daher bei der Urlaubsplanung darauf, die Entfernung zum Urlaubsziel und die Reisedauer anzupassen und wählen Sie Anbieter, die Energiespar- und Umweltschutzmaßnahmen vorbildlich umsetzen.

Der Tourismus boomt – und beschleunigt den Klimawandel

© National Geographic Stock / Jason Edwards / WWF
© National Geographic Stock / Jason Edwards / WWF

2011 wurden nach Angaben der Welttourismusorganisation UNWTO weltweit über 980 Millionen touristische Ankünfte registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Wachstum von 4,4 Prozent – trotz Wirtschafts- und Finanzkrise, politischer Unruhen, Atomunfall und Naturkatastrophen.

Weltweit betrachtet trägt der Tourismus dadurch mit rund fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen zur globalen Erderwärmung bei. Drei Viertel dieser Emissionen werden durch die Nutzung von Verkehrsmitteln verursacht.

 

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) rechnet bis 2036 mit einer jährlichen Steigerungsrate von 4,8 Prozent im zivilen Passagierflugverkehr. Dies bedeutet eine weitere Zunahme der Treibhausgasemissionen – trotz aller prognostizierten Verbesserungen im Bereich der Energieeffizienz bei Flugbenzin. Damit spielt der Tourismus auch zukünftig eine nicht zu unterschätzende Rolle für den Klimawandel.

 

Doch welche Maßnahmen und Instrumente sind auf politischer Ebene für eine Minimierung der touristischen Treibhausgasemissionen geeignet?

 

Der WWF empfiehlt:

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