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Die Regeln für Besseresser

Besser essen für unseren Planeten? Das ist „klimaleicht“ und auch noch richtig gesund. Denn frisches Gemüse und Obst spielten die Starrolle bei jeder Mahlzeit. Hier sind die sechs goldenen Regeln für Köche mit besonderen Ansprüchen an Genuss, Gesundheit und Klimaschutz.

1. Gemüse in Massen, Fleisch in Maßen

Köche mit dem Sinn für Natur setzen auf Gemüse, Getreide und Obst. Tierische Produkte spielen die Nebenrolle. Denn für die Produktion von Fleisch und Milchprodukten fallen mehr als 40 % der durch Ernährung verursachten Treibhausgase an. Und für die vegetarische Pasta Pomodori wird nur ein Bruchteil der Fläche benötigt, die ein Hamburger mit Pommes zur Herstellung braucht.

2. Bitte nur Bio

Achten Sie beim Einkaufen auf Bio-Produkte aus ökologischer Landwirtschaft. Hierbei wird beispielsweise auf künstliche Düngemittel verzichtet und damit weniger Treibhausgase freigesetzt. Aber Aufgepasst: Nur, wo ein Bio-Siegel drauf ist, ist auch Bio drin. Bei Fisch auf das MSC-Logo achten!

3. Kochen nach Kalender

Saisonale Produkte vermeiden Klimagase, da sie nicht extra aus dem Ausland beschafft werden müssen und ohne künstliche Wärmezufuhr im Freiland wachsen. Obst und Gemüse, das außerhalb der Saison wächst, muss hingegen in beheizten Treibhäusern angebaut werden und verursacht entsprechend hohe CO2-Emissionen. Drucken Sie am besten unseren Saisonkalender für Gemüse und Obst aus und hängen Sie ihn an den Kühlschrank! Dann wissen Sie immer Bescheid, was Sie zu welcher Jahreszeit frisch bekommen.

4. Regional ist genial

Eingeflogenes Obst und Gemüse verbraucht durchschnittlich 48 mal mehr Treibstoff als Waren aus der Region. Dafür werden nämlich Transportwege gespart und so deutlich weniger Treibhausgase ausgestoßen. Greifen Sie deshalb lieber zu regionalem Gemüse und Obst vom Bauern in der Nähe oder vom Wochenmarkt.

5. Kein Menü für den Müll

In Deutschland landen pro Person und Jahr etwa 80 Kilogramm Nahrungsmittel im Müll. Clevere Klimaköche planen daher gut, kaufen nicht mehr ein als sie brauchen und verwenden die Reste am nächsten Tag. Damit sparen Sie Geld und der Natur ersparen Sie einen unnötigen Flächenverbrauch.

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