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Stand: 04.10.2013

WWF Fördermitglieder als Waldschützer in der Uckermark

Der WWF zum Anfassen in der Uckermark © Astrid Paschkowski / WWF
Der WWF zum Anfassen in der Uckermark © Astrid Paschkowski / WWF

Cedric ist acht und steht noch etwas fröstelnd im taufeuchten Wald. Gemeinsam mit seinen Eltern, seiner elfjährigen Schwester und zwölf weiteren Exkursionsteilnehmern lauscht der Junge aus Berlin den Worten des Lychener Stadtförsters Hilmar Alexandrin. Der Förster erläutert, was nachhaltiger Waldumbau bedeutet und was ein gesunder Wald mit sauberen Seen zu tun hat.

Während die Exkursionsteilnehmer aufmerksam zuhören, setzt sich die Sonne langsam gegen den Nebel über den Wipfeln der großen Kiefern durch. So schön kann es also sein, „Waldschützer in der Uckermark" zu sein. Das ist der Titel dieser Exkursion aus dem Angebot „WWF zum Anfassen“. Bundesweit begeben sich WWF-Fördermitglieder jedes Jahr in die WWF-Projektgebiete, um mehr über die Naturschutzarbeit des WWF zu erfahren.

Der Stadtförster Hilmar Alexandrin erklärt nachhaltigen Waldumbau © Astrid Paschkowski / WWF
Der Stadtförster Hilmar Alexandrin erklärt nachhaltigen Waldumbau © Astrid Paschkowski / WWF

„In der Uckermark wird der Wald seit einigen Jahren umgebaut, um den Grundstein für einen gesunden Mischwald zu schaffen“, erläutert Hilmar Alexandrin. Einen kleinen Beitrag zum Naturschutz leisteten am 14. September die Exkursionsteilnehmer selbst. Sie trugen in einer Kiefernmonokultur ausgelichtetes Unterholz in einer Gasse zusammen, so dass es als Totholz Lebensraum für vielerlei Insektenarten bietet. Der so beräumte Waldboden kann nun mit Mulis, einer Kreuzung aus Pferd und Esel, gepflügt und für die Pflanzaktion im Frühjahr vorbereitet werden. Dann pflanzen die Kinder der Naturschule Templin junge Rotbuchen, Winterlinden und Bergahorne und beobachten das Heranwachsen „ihres“ Mischwaldes.

Nach getaner Arbeit wurden die WWF-Fördermitglieder mit einem leckeren Mittagessen aus biologischem Anbau belohnt. Zum Abschluss erwartete sie ein kulturelles Highlight mit dem Templiner Chor „Querbeat“ im Kirchlein im Grünen in Alt Placht. Wir danken allen Exkursionsteilnehmern für Ihren tatkräftigen Einsatz.

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