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„Anziehender“ Klimaschutz

30. Januar 2008

Designerlabel LAC ET MEL unterstützt WWF-Klimaschutzprojekt in Nepal

 

Berlin - Modebewusste Klimaschützer können in Zukunft auf die Kleidung von LAC ET Mel zurückgreifen. Das Designerlabel stellt auf der diesjährigen „Fashion Week“, einer Modemesse  in Berlin die Klima schonende Kollektion vor. Das Unternehmen kompensiert seinen CO2 Ausstoß durch Klimaschutzinvestitionen in Nepal.  

 

Der WWF organisiert dort ein Projekt, bei dem Bauern beim Bau von Biogasanlagen geholfen wird. Das Faulgas aus der Gülle von Rindern und Schweinen wird zum Kochen und zum Betreiben von Gaslampen eingesetzt. Durchschnittlich zwei bis drei Tonnen CO2-Emissionen können pro Anlage jährlich vermieden werden, wenn statt Kerosin oder Holz Biogas als Brennstoff verwendet wird. Kohlenstoff, der im Feuerholz und anderen organischen Kohlenstoffverbindungen gebunden vorliegt, gelangt durch die Verbrennung nicht als Kohlendioxid in die Atmosphäre.  

 

Rund 2000 solcher Anlagen wurden seit 2006 gebaut. Neben dem Klimaschutz leistet das Projekt einen Beitrag zum Schutz der Wälder. „Wer mit Gas kocht, muss sich das Brennholz nicht mehr aus dem Wald holen“, erläutert Projektleiter Stefan Ziegler vom WWF Deutschland. So werde zugleich der Lebensraum vieler bedrohter Tierarten wie Panda, Tiger und Panzernashorn geschützt. Die Biogasanlagen helfen zudem der lokalen Bevölkerung: Beim Kochen mit Biogas entsteht anders als beim Holzfeuer kein gesundheitsschädlicher Rauch, und häufig werden erstmals Toilettenhäuschen gebaut und in die Biogasanlagen integriert.  

 

Mitarbeiter des WWF sind oft weltweit unterwegs. Sie reisen in Projektgebiete oder nehmen an internationalen Konferenzen teil. Um den hierbei entstehenden Ausstoß an Treibhausgasen wieder auszugleichen, haben die Naturschützer das Projekt in Nepal initiiert. Mit der Firma LAC ET MEL kommt jetzt ein weiterer Geldgeber für das Projekt hinzu. „Neben der Verantwortung jedes einzelnen, die wir mit dem Ausgleich auch wahrnehmen, ist für uns natürlich auch das gute Gewissen der Kunden beim Kauf meiner Kollektionen ein wichtiger Bestandteil der Idee“, so der Designer Gregor Clemens.

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