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Bär Bruno offenbar wieder in Deutschland

04. Juni 2006

Bär riss in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut Schafe und verletzte Ziegenkitz

 

Frankfurt, 4. Juni 2006-Der Bär Bruno ist offenbar zurück in Deutschland. Experten des WWF bestätigten heute den eindeutigen Nachweis von Bärenspuren bei Mittenwald. Eindeutig zuzuordnen sind auch vier getötete und zwei weitere vom Bären verletzte Schafe sowie ein verletztes Ziegenkitz. Die Nachricht auf Verdacht der Rückkehr des Bären erreichte den WWF heute morgen. Die sog. Bäreneingreiftruppe fuhr sofort an den Ort des Geschehens. Aller Voraussicht nach handelt es sich um den Bären 'JJ1', genannt Bruno.

 

 

 

Der WWF mahnt zur Besonnenheit und hebt die Notwendigkeit für rasches und koordiniertes Handeln hervor: 'Jede Sichtung des Bären und jede Spur vergrößern unsere Chancen, dass wir ihn schließlich doch erwischen', so Roland Melisch, Leiter Artenschutz beim WWF. Dem WWF ist nach wie vor daran gelegen, das Tier lebend zu fangen.

 

 

 

Der WWF begrüßt, dass Bayern bereits an einem Managementplan für Bären arbeitet. Damit lägen zukünftig auch klare und abgestimmte Regeln für den Umgang mit derartigen Situationen vor.

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