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Bär JJ1 reisst erneut drei Schafe

05. Juni 2006

 

Frankfurt, 5. Juni 2006: In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag riss der Bär JJ1 im deutsch-österreichischen Grenzgebiet wieder drei Schafe. Diesmal war er am idyllisch gelegenen Lautersee in der Nähe von Mittenwald aktiv, nur etwa fünf Kilometer von seinem gestrigen tödlichen Angriff auf Schafe entfernt. Diese Region wird von sehr vielen Touristen besucht. Direkt vor einer Hauswand fand sich außerdem ein eindeutiger Tatzenabdruck des Bären. Angesichts der gezeigten Wanderfreude und Mobilität des Bären sei momentan unklar, wohin sich das Tier bewegt haben könnte und ob es noch in Deutschland sei. Erstes Gebot seien besonnenes Handeln und zügiges Aufspüren des Tieres.

 

 

 

'Wir hoffen, dass sich der Bär wieder aus der besiedelten Region entfernt hat', so Jörn Ehlers, der für den deutschen WWF vor Ort ist. In zwei Tagen soll die neue Bärenfalle des WWF in das Gebiet gebracht und damit die Fangbemühungen verstärkt werden. Mit der Lebendfalle kann der Bär auch transportiert werden.

 

 

 

 

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