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„Bären faszinieren mich seit der Kindheit“

05. September 2008

Schauspieler Simon Verhoeven ist ein Bären-Freund und unterstützt WWF-Aktion „Rettet die Bären“

 

Der Schauspieler Simon Verhoeven, Sohn von Senta Berger und Michael Verhoeven, unterstützt die WWF-Aktion „Rettet die Bären“ zur Wiederansiedlung von Bären in Österreich. Von den ehemals insgesamt 35 Braunbären können in den deutschsprachigen Alpen heute nur noch der 19jährige „Djuro“ und sein sieben Jahre alter Sohn „Moritz“ wissenschaftlich nachgewiesen werden. Insgesamt 23 Bären, darunter viele Weibchen, sind verschwunden.

 

Der WWF startet eine Unterschriftenkampagne, um auf den Schwund der Braunbären in den deutschsprachigen Alpen aufmerksam zu machen. Ein prominenter Erstunterzeichner ist, neben Star-Friseur Udo Walz, der Schauspieler Simon Verhoeven. „Bären faszinieren mich schon seit meiner Kindheit. Sie sind wahnsinnig süße und spannende Tiere“, sagt der 36jährige Verhoeven, der seit Anfang August mit den Dreharbeiten zu seinem neuen Filmprojekt „Männerherzen“ in Berlin beschäftigt ist. Nebenbei findet er jedoch weiterhin Zeit, sich für den Natur- und Umweltschutz zu engagieren. „Ich unterstütze den WWF, weil ich natürlich auch hoffe, dass eines Tages nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland wieder Braunbären heimisch werden“, so Verhoeven.    

 

Die Unterschriftenkampagne des WWF ist an den österreichischen Bundesumweltminister und die Landeshauptleute der österreichischen Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark gerichtet. Sie entscheiden in diesem Herbst mit darüber, ob Bärenweibchen nach Österreich gebracht werden.

 

Die Ansiedlung von Bären in der Alpenrepublik war bereits einmal erfolgreich. Nach der selbstständigen Zuwanderung des „Ötscherbären“ 1972 hatte der WWF zwischen 1989 und 1993 drei slowenische Bären in Österreich angesiedelt. Im Laufe der Jahre wurden 31 Bären in Österreich geboren. Von den ehemals 35 Braunbären können heute nur zwei Vertreter nachgewiesen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt und hat bereits erste Erfolge zu verbuchen: Im Dezember 2007 stieß sie im Keller eines verstorbenen Jägers auf ein ausgestopftes österreichisches Bärenweibchen.

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