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Bedrohter Tiger wird zum Comic-Helden

18. November 2010

WWF Trickfilmwettbewerb: Premiere auf dem Kinderkurzfilm Festival KUKI in Berlin

 

Frankfurt - Um einen Kinohit wie „Ice Age“ oder „Madagaskar“ zu produzieren, braucht es Tausende intensiver Arbeitsstunden. Das haben Schüler aus Nordrhein-Westfalen jetzt in eigener Erfahrung herausgefunden. Die Siebtklässler hatten beim bundesweiten Trickfilmwettbewerb des WWF mit ihrem Drehbuch den ersten Platz erreicht. Mit professioneller Unterstützung haben sie nun in dem Trickfilmstudio „Bildungsfilm Berlin“ ihren eigenen Film entwickelt. Der Kurzfilm „Tigerspuren“ handelt von einem Mädchen, das bei einem Zoobesuch im Jahr 2110 erfährt, dass es nur noch einen einzigen Tiger auf der Welt gibt, der allerdings ausgestopft ist. Auf dem Berliner Kinderkurzfilm Festival KUKI hatte der Film gestern Premiere.

 

„Die eingesandten Drehbücher haben allesamt gezeigt, dass sich die Schüler umfassend und kreativ mit der kritischen Lage der Tiger beschäftigt haben“, so Bettina Münch-Epple, Referentin WWF Umweltbildung. Die Gewinnerklasse des Walburgisgymnasiums in Menden hatte alle Figuren selbst gezeichnet, die Dialoge geschrieben und vertont, Urwald- und Tiergeräusche mit verschiedenen Materialien erzeugt sowie die Figuren und Szenerien mit dem Computer animiert.

 

Hintergrund: Nach dem Chinesischen Kalender ist 2010 das Jahr des Tigers. Der WWF Deutschland engagiert sich in diesem Jahr mit einer internationalen Kampagne verstärkt für den Schutz des Tigers. Vom 21. bis 24. November findet in St. Petersburg ein internationaler Tigergipfel statt, an dem Regierungsvertreter der 13 Länder teilnehmen, in denen heute noch Tiger verbreitet sind. Weltweit leben nur noch etwa 3.200 Tiger in freier Wildbahn. Der WWF hat sich das Ziel gesetzt, den Tigerbestand bis zum nächsten Jahr des Tigers in 2022 zu verdoppeln.

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