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Stand: 24.10.2016

Amur-Tiger gerettet - Bild des Tages

Pavel Fomenko untersucht den Tiger © WWF Russland
Pavel Fomenko untersucht den Tiger © WWF Russland

Wladiwostok: Amur-Tiger gerettet

Zwei Tage lang hatte ein herumstreunender Tiger die Bewohner im russischen Wladiwostok in Aufregung versetzt. Viel zu dicht war er der Stadt gekommen und musste deshalb eingefangen werden. Mit dabei auch Pavel Fomenko vom WWF Russland: „Wir konnten den Tiger mit Hilfe einer Wärmebildkamera lokalisieren und haben ihn dann mit einem Narkosemittel betäubt.“ Es handelt sich um einen jungen Amur-Tiger, ungefähr 3 Jahre alt, 140 Kilogramm schwer und nach ersten Untersuchungen gesund und gut genährt. Wahrscheinlich hatte er vor kurzem eine Katze oder einen Hund gefressen.

Der Tiger wurde in ein Rehabilitationszentrum gebracht und soll nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden. Vorher müssen Fachleute aber klären, warum er sich so dicht an die Stadt wagte – und ob es überhaupt ein wilder Tiger ist oder ob er aus Gefangenschaft entkam. „Das Wichtigste ist jetzt aber erst einmal, dass es dem Tiger gut geht und dass er niemandem Schaden zufügt“, sagt Pavel Fomenko vom WWF.

 

Streberwissen: 

 

Amur-Tiger sind stark gefährdet, es gibt nur noch etwa 550 von ihnen – und nur noch im Fernen Osten Russlands und im angrenzenden China. Der Lebensraum der Tiger ist bis heute auf eine Fläche halb so groß wie Deutschland zusammen geschrumpft. Helfen können den Amur-Tigern Schutzgebiete und Anti-Wilderer-Einheiten. Dem WWF ist es so bisher gelungen, die Art vor dem Aussterben zu bewahren.

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