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Stand: 11.08.2016

Buschfleisch - Bild des Tages

Grausamer Fund: 700 Stücke Buschfleisch © Oliver Nelson / WWF DR Kongo
Grausamer Fund: 700 Stücke Buschfleisch © Oliver Nelson / WWF DR Kongo

Buschfleisch: Trauriger Rekord-Fund in Salonga

Es war ein grausamer Fund, den zwei Eco-Guards in der Nähe des Salonga-Nationalparks in der Demokratischen Republik Kongo machen mussten. Durch Zufall entdeckten die beiden Wildhüter zwei herrenlose Boote, an Bord insgesamt 700 große Stücke Buschfleisch. Darunter verschiedene kleine bis große Antilopenarten und auch Affen. Von den Besitzern der Boote fehlte jede Spur. Bei einem Fund dieser Größenordnung kann man davon ausgehen, dass das gewilderte Fleisch nicht für den eigenen Verzehr bestimmt war, sondern für den illegalen Handel. Um auszuschließen, dass das Buschfleisch oder Teile davon nach der Konfiszierung zum Beispiel durch Diebstahl wieder auf den Markt gelangen, wurde der Fund so schnell wie möglich unter Aufsicht des Nationalpark-Teams verbrannt. 


Streberwissen:
 Salonga ist der größte Nationalpark in Afrika – und teilweise sehr schwer zugänglich. Das macht es den Wilderern leichter, unentdeckt zu bleiben, selbst wenn etwa 300 EcoGuards den gesamten Park regelmäßig und unter schwerster körperlicher Anstrengung durchkämmen. 

 

In der Region ist fast keine Wirtschaft ansässig, weshalb die Wilderei für viele Menschen hier eine verlockende Geldquelle zur Sicherung der eigenen Existenz ist. Neben dem Schutz der Tiere durch die EcoGuards ist es deshalb auch wichtig, Einkommens-Alternativen zu schaffen. Zum Beispiel durch nachhaltige Landwirtschaft und Ökotourismus.

  

 

 

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