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Stand: 18.07.2016

WWF Pakistan - Bild des Tages

Delfin-Rettung in Pakistan © WWF
Delfin-Rettung in Pakistan © WWF

Delfin-Retter

Da hat diese Delfin-Dame aber Glück gehabt: Ein Rettungsteam des WWF Pakistan und des Sindh Wildlife Department haben sie aus einem engen Kanal gerettet, der ihren sicheren Tod bedeutet hätte. Es passiert leider häufiger, dass sich Indus-Delfine verschwimmen und in Entwässerungskanälen landen, aus denen sie nicht mehr herauskommen. Am Indus befindet sich das weltweit größte Bewässerungssystem mit tausenden Kanälen - und vielen Gelegenheiten, falsch abzubiegen. Es wurden schon Delfine in 250 Kilometern Entfernung zum Hauptfluss gefunden.

 

Deswegen hat der WWF Rettungstrupps aufgestellt, die helfen: Unsere Delfin-Dame wurde vorsichtig gefangen, auf einem feuchten Tuch in einen Lastwagen getragen, in einer speziellen Delfin-Kiste an einen sicheren Flussabschnitt beim Sukkur-Damm transportiert und dort wieder freigelassen – wie schon über 100 andere Delfine, die von den Delfin-Trupps gerettet wurden.

Es gibt noch etwa 1500 Indus-Delfine – und jedes einzelne Tier ist für das Überleben der Art wichtig. Nicht nur deshalb: Pass gut auf dich auf, liebe Delfin-Dame – vor allem beim Abbiegen.    

 

Streberwissen: Alle 30 bis 120 Sekunden muss der Indus-Delfin an die Oberfläche tauchen, um durch einen Schlitz am Kopf Luft zu holen. Wegen des rasselnden Geräusches, das er dabei macht, wird er auch „Susu“ genannt. Den zweiten Beinamen „Blinder Delfin“ trägt er, weil seinen Augen die Linse fehlt und er bis auf Helligkeitsunterschiede fast nichts sehen kann. Somit muss er sich zur Orientierung auf ein raffiniertes Echolot-System verlassen.

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