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Stand: 01.08.2017

Wildhüter - ein gefährlicher Job

Soho Jocelyn verabschiedet sich © James Morgan / WWF

 

Wildhüter - ein gefährlicher Job

Soho Jocelyn aus Gabun verabschiedet sich mit einem Kuss von seiner Frau. Zwei Wochen werden sie voneinander getrennt sein, während er auf Anti-Wilderer-Patrouille ist. Doch ihr Lächeln kann nicht verbergen, dass Soho Jocelyn einen gefährlichen Job macht. Weltweit haben in den letzten zehn Jahren mehr als 1.000 Wildhüter ihr Leben verloren. Bewaffnete und gut organisierte Banden von Wilderern töten nach wie vor bedrohte Tierarten, wie Elefanten und Nashörner in Afrika, um damit auf dem illegalen Weltmarkt für Wildtierprodukte großen Profit zu machen.

 

Elfenbein, beispielsweise, wird als aufwändige Schnitzerei oder Schmuck  vor allem in China, Thailand und Vietnam verkauft. Das Horn der Nashörner wird als teure Medizin und Luxusobjekt gehandelt. Die hohen Gewinne aus dem illegalen Artenhandel machen das Geschäft auch attraktiv für das internationale, organisierte Verbrechen. Die professionell aufgestellten Netzwerke beauftragen und rüsten Wilderer in Afrika mit schweren Waffen aus, denen dann Wildhüter wie Soho Jocelyn gegenüber stehen.

 

Der WWF hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Wilderei in Afrika und die Nachfrage in Asien einzudämmen. Er möchte dabei auch erreichen, dass sich die Arbeitsbedingungen für Wildhüter, die sich an vorderster Front für den Schutz bedrohter Arten einsetzen, verbessern.

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