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Stand: 02.01.2017

Elefanten - Bild des Tages

Elefant mit Jungtier © Martin Harvey / WWF
Elefant mit Jungtier © Martin Harvey / WWF

Eine sehr, sehr gute Nachricht für Elefanten

Dafür hat der WWF gekämpft: China wird den legalen Handel mit Elfenbein bis Ende des Jahres verbieten - ein Meilenstein für den Elefantenschutz! China ist der weltweit größte Markt für Elfenbein. Seine Schließung ist eine wichtige Voraussetzung, um die Wilderei auf Elefanten in Afrika einzudämmen, denn der legale Verkauf bietet Schlupflöcher für den Handel mit gewildertem, illegalem Elfenbein. Es ist auch ein wichtiges Signal an die weltweit organisierte Wilderei, dass ihr Geschäft keine Zukunft hat.

China kommt mit der Entscheidung einer Aufforderung der CITES-Artenschutzkonferenz nach. Diese hatte auf ihrer Tagung im Oktober 2016 in Südafrika die Schließung noch bestehender legaler, nationaler Elfenbeinmärkte gefordert.

Neben China haben auch die USA und Hongkong eine Einstellung bzw. massive Verschärfung ihrer nationalen, kommerziellen Märkte eingeleitet. Drei der weltgrößten Elfenbeinmärkte sind so einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die katastrophale Wildereikrise in Afrika gegangen. Zentral bleibt hierfür aber auch die grundlegende Reduktion der Nachfrage nach Elfenbein. Denn sonst wird diese über Schwarzmärkte bedient und die Wilderei schreitet weiter fort.

 

Streberwissen: Allein 2015 wurden ungefähr 20.000 Elefanten getötet. Gelenkt wird das Geschäft vor allem von der international organisierten Kriminalität. Dabei ist die Wilderei nicht nur eine Gefahr für die Tierwelt – sie untergräbt das staatliche Gewaltmonopol, fördert Korruption und behindert die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen.

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