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Stand: 12.09.2017

Irma brachte Seekühe zum Stranden

Eine Seekuh ist nach einem Hurricane in Florida gestrandet © Michael Sechler / AP Photo
Eine Seekuh ist nach einem Hurricane in Florida gestrandet © Michael Sechler / AP Photo

Irma brachte Seekühe zum Stranden

Zerstörte Häuser und Straßen, überschwemmte Landstriche, Elend und Chaos – der Supersturm „Irma“ hat in der Karibik und den USA eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 44 Menschen hat der Hurrikan der Stufe 5 das Leben gekostet. Millionen haben all ihren Besitz verloren. Doch auch die Fauna leidet unter solchen Extremwetter-Erscheinungen, wie dieses „Manati“, eine Seekuhart, die im Golf von Mexiko und der Karibik beheimatet ist. Das Manati wurde entdeckt, noch bevor Irma überhaupt aufzog. Es war mit einem anderen Artgenossen in Florida gestrandet und konnte sich nicht mehr bewegen. Letztendlich gelang es mehreren Helfern, die beiden Säugetiere wieder ins rettende Wasser zubringen, bevor die Retter sich selbst retten mussten, denn Irma näherte sich Florida.

 

Streberwissen: Wieso strandeten die „Manatis“, obwohl Irma noch einige Kilometer entfernt war? Wie Tsunamis verdrängen solche Superstürme große Mengen Wasser. Obwohl sich die physikalischen Gründe unterscheiden, ähnelt sich der Effekt. Noch bevor Irma aufs Festland traf, wurden an verschieden Küstenorten die gleichen Entdeckungen gemacht: Das Wasser war plötzlich verschwunden. Die Manatis wurden davon überrascht und konnten nur mit Glück gerettet werden.

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