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Stand: 21.06.2016

Tag der Giraffe - Bild des Tages

Giraffe im Nairobi Nationalpark, Kenia © Mauri Rautkari / WWF

Jagd auf die Liebliche

Das Klischee klingt so schön: Giraffen, die Savannen mit ihrem eleganten Gang durchstreifen, oft einen Kopf über den typischen Schirmakazien. Doch auch die sanftmütigen Langhälse sind ins Visier von Wunderheilern gerückt – diese verbreiten den Aberglauben, dass Giraffenknochen gegen HIV/AIDS helfen könnten.

 

Seitdem machen sich Wilderer an ihr blutiges Werk. In den vergangenen 15 Jahren ist die Zahl der Giraffen drastisch zurückgegangen. Um bis zu 40 Prozent soll der Bestand eingebrochen sein, in manchen Regionen gar um 65 Prozent.

Neben den Wilderern macht auch den Giraffen der stetige Lebensraumverlust zu schaffen, wenn etwa Bauern immer weiter in die Savanne vordringen. Der WWF arbeitet seit vielen Jahren daran, den Lebensraum Savanne zu erhalten und die Wilderei zu stoppen. Das gibt Löwe, Nashorn und Elefant, aber eben auch der Giraffe Hoffnung zu überleben.

Der 21. Juni ist der Tag der Giraffe.

 

Streberwissen: Die alten Römer glaubten, dass es sich bei Giraffen um eine Mischung aus einem Kamel und einem Leopard handele – noch heute lautet ihr wissenschaftlicher Name daher Giraffa camelopardalis. Das Wort Giraffe stammt hingegen aus dem Arabischen: zarāfa bedeutet „die Liebliche“.

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