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Stand: 18.10.2017

Wildlife-Foto des Jahres: Wenn die Grausamkeit zur Normalität wird

Ein Spitzmaulnashorn fiel Wilderern zum Opfer. © Brent Stirton / picture alliance / AP Photo
Ein Spitzmaulnashorn fiel Wilderern zum Opfer. © Brent Stirton / picture alliance / AP Photo

Wildlife-Foto des Jahres: Wenn die Grausamkeit zur Normalität wird

Es ist ein Anblick, an den wir uns fast schon gewöhnt haben - und der uns trotzdem immer wieder aufs Neue schockiert – ein gewildertes Nashorn, das nur aufgrund seines Horns getötet wurde.

 

Das Bild stammt von Brent Stirton, der für seine Aufnahme am 17. Oktober in London mit dem „Wildlife Photographer of the Year Award“ ausgezeichnet wurde. In der Begründung der Jury heißt es, das Foto stehe „symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur“.

 

Streberwissen: Das Preisträgerbild „Rhino Wars“ zeigt ein ermordetes Spitzmaulnashorn, dem das Horn abgetrennt wurde. Im Englischen wird diese Nashorn-Unterart als „Black Rhinoceros“ bezeichnet. Das Breitmaulnashorn wiederum als „White Rhinoceros“. Anhand ihrer Hautfarbe sind die beiden Unterarten jedoch nicht zu unterscheiden. Es existieren zahlreiche Theorien, wie diese irreführende Namensbezeichnung zustande kam. Die Wahrscheinlichste ist, dass es sich um eine Fehlübersetzung aus dem Afrikaans handelt. Das Wort „wijd“ klingt wie „white“, bedeutet aber auf Afrikaans und im Deutschen „breit“.

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