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Stand: 07.06.2016

Geburt eines Riesenpandas

Pandageburt in Belgien © Picture-Alliance
Pandageburt in Belgien © Picture-Alliance

Der kleine Star von Belgien

Es grenzt fast an ein Wunder: In einem Zoo in Belgien wurde vergangene Woche ein Panda-Baby geboren. Noch ganz nackt, wenig niedlich und gerade einmal 171 Gramm schwer ist der ganze Stolz von Mutter Hao Hao, die ihren frischgeborenen Sohn behutsam im Maul trägt. Der kleine (noch namenlose) Kerl ist erst das dritte Pandajunge, das innerhalb von zwanzig Jahren (!) in Europa geboren wurde. Pandas in Zoos außerhalb Chinas nachzuzüchten, ist eine echte Herausforderung, denn die schwarz-weißen Sympathieträger gelten als absolute Sexmuffel. In Belgien klappte die Nachzucht auch nur dank künstlicher Befruchtung, wofür extra ein Expertenteam aus China angereist sein soll.

 

Streberwissen:

Große Pandas leben nur in wenigen Zoos außerhalb Chinas; die chinesische Regierung hält nämlich ein echtes Panda-Monopol: Manchmal werden Pandas zwar als Geschenke ins Ausland gegeben, i.d.R. sind es aber rund 500.000$ pro Jahr Leihgebühr, die ein Panda kostet - und China entscheidet, welche Zoos die kostbaren Tiere halten dürfen. Pandas können zwar bis 20 Jahre alt werden, doch nach zehn bis 15 Jahren müssen die „lebenden Leihgaben“ meist in ihre chinesische Heimat zurückgegeben werden – das gilt übrigens auch für ihren Nachwuchs.

 

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