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Stand: 05.09.2016

Pandas - Bild des Tages

Panda-Familie © Arco Images
Panda-Familie © Arco Images

Gute Nachricht vom Panda

Das ist die gute Nachricht des Tages: Der Panda hat einen Schritt weg vom Aussterben gemacht. Das Wappentier des WWF wurde auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) von stark gefährdet auf gefährdet zurückgestuft.

 

Der Grund: harte Artenschutzarbeit. Der WWF arbeitet seit den 1980er Jahren in China, als erste NGO. Zusammen mit der chinesischen Regierung hat der WWF seitdem eine Vielzahl von Projekten angestoßen, vor allem um für den Panda ein ganzes Netzwerk an Schutzgebieten und Korridoren zu schaffen. In Zusammenarbeit mit einheimischen Gemeinden wurden Lösungen erarbeitet, die den Lebensraum des Pandas nicht weiter schrumpfen lassen.

 

Dieser integrierte Ansatz zahlt sich jetzt aus: Eine Zählung in China hat ergeben, dass die Population des Riesenpandas von 2004 bis 2014 um 17 Prozent gestiegen ist, so dass jetzt wieder 1864 Exemplare in freier Wildbahn leben.

 

Das ist natürlich ein Grund zu feiern – weil es wieder mehr Pandas gibt. Und weil wir zeigen konnten:  Artenschutzarbeit lohnt sich!

 

Und das gibt dann vielleicht auch Hoffnung trotz vieler schlechter Nachrichten. Wie zum Beispiel die vom Östlichen Gorilla (Gorilla beringei). Der größte Menschenaffe ist nun auch offiziell vom Aussterben bedroht. In einer Gorilla-Generation haben wir 75 Prozent der Tiere verloren! Wegen Wilderei und Krieg im Herzen Afrikas sei der Menschenaffe ernsthaft in seiner Existenz bedroht, hieß es bei einer Konferenz der Weltnaturschutzunion (IUCN) Anfang September in Honolulu. 


Streberwissen:
 Vier der sechs Menschenaffen-Arten sind vom Aussterben bedroht. Darunter sind der Östliche und der Westliche Gorilla sowie der Borneo-Orang-Utan und der Sumatra-Orang-Utan. Schimpansen und Bonobo-Affen gelten als stark gefährdet.

 

 

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