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Stand: 12.05.2017

Papageientaucher

Papageientaucher © Megan Lorenz / WWF
Papageientaucher © Megan Lorenz / WWF

Monogamie lohnt sich – bei Papageientauchern

Papageientaucher sind wie Schwäne oder Albatrosse lebenslang monogam. Nach dem Ende der Brutsaison verschwinden sie aber für acht Monate aufs Meer.  

 

Zoologen der Universität Oxford haben jetzt untersucht, was die Vögel während ihrer Winterreise treiben. Die Papageientaucherpaare sind demnach die ersten Monate nach der Brutsaison auf ähnlichen Routen unterwegs, dann trennen sich ihre Wege. Nach mehreren Monaten Beziehungspause synchronisieren die Paare aber wieder ihre Heimkehr in die Kolonie.

 

Die Studie zeigt: Treue lohnt sich. Je näher zueinander die Paare reisen, desto erfolgreicher pflanzen sie sich in der nächsten Brutsaison fort.

 

Was die Forscher aber noch herausfanden: Noch wichtiger für den Bruterfolg als die Nähe zum Partner ist, dass die Weibchen gut auf sich aufpassen - und wohlgenährt von der Winterreise zurückkommen.

 

Streberwissen: Monogamie im Sinne von lebenslanger Treue ist im Tierreich eher die Ausnahme. Es finden sich aber Beispiele bei Wirbellosen, Fischen, vielen Vögeln und immerhin bei fünf Prozent der Säugetiere. Von den Primaten leben fast nur die Gibbons paarweise. Und natürlich die Menschen. Zumindest manche. 

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