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Stand: 18.11.2016

Pfeifhase - Bild des Tages

Pika © iStock / Getty Image
Pika © iStock / Getty Image

Pfeifhase in Not

Der Pfeifhase – oder Pika – verdankt seinen Namen den hohen Tönen, die er bei Gefahr, zur Markierung seines Reviers und während der Fortpflanzungszeit von sich gibt. Pikas leben in den kälteren Regionen Nordamerikas und Asiens. Und doch halten sie keinen Winterschlaf. Um mit genügend Futter durch den harten Winter zu kommen, haben einige Arten eine ganz eigene Taktik entwickelt: Sie legen Pflanzenstängel zum Trocknen in die Sonne und horten so bis zu 20 Kilogramm Heu. Allerdings bedienen sich auch andere Pflanzenfresser wie Wapitis gerne daran. Und ab und zu greifen sich Menschen diese Heuvorräte, um sie an ihr Vieh zu verfüttern – so dass die fleißigen Pikas verhungern müssen. Eine wesentlich größere Bedrohung könnte aber der Klimawandel werden.

 

Streberwissen: Um der Erwärmung ihres Lebensraumes zu entfliehen, verziehen sich die Pfeifhasen immer weiter in höher gelegene Gebiete. Den dort vorherrschenden Sauerstoffmangel könnten einige Pika-Arten aber möglicherweise nicht verkraften. Und: Würden die Pikas verschwinden, könnte das eine Kettenreaktion auslösen: Die auch im Winter aktiven Hasenartigen dienen Räubern wie Wieseln, Füchsen oder auch dem Schneeleoparden als wichtige Nahrungsquelle in dieser Jahreszeit.

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