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Stand: 10.04.2018

Erfolgsmodell für Schildkrötenbabys

Gemeinde-Patrouillen bewachen auf Borneo Eier der Grünen Meeresschildkröte. © Udiansyah / WWF-Indonesia
Gemeinde-Patrouillen bewachen auf Borneo Eier der Grünen Meeresschildkröte. © Udiansyah / WWF-Indonesia

Anfang April, das heißt Beginn der Eiablagezeit für die Grünen Meeresschildkröten am Strand von Paloh Westkalimantan auf Borneo.

 

In einem Nest befinden sich 100 bis 150 Eier. Von 1000 Eiern überlebt durchschnittlich nur eine Schildkröte bis ins reproduktionsfähige Alter von 10 bis 15 Jahren! Hauptbedrohung für die Schildkröten ist wieder mal der Mensch.  Die Menschen sammeln nämlich die Eier, um sie als Delikatesse zu verkaufen oder selbst zu verspeisen.

 

Bevor der WWF vor Ort zu arbeiten begann, wurden fast alle Nester geplündert – mehr als 90 Prozent. Der WWF engagiert sich dort seit 2009. Er hat Gemeinde-Patrouillen ausgebildet und eingesetzt, die während der Legezeit vor Ort patrouillieren, gemeinsam bezahlt vom WWF und der Naturschutzbehörde. Seitdem überleben mehr als Zweidrittel der Nester.

 

Streberwissen: Ein Weibchen legt mehrere Gelege innerhalb einiger Wochen. Die Eier benötigen etwa zwei bis drei Monate zur Entwicklung. Das Geschlecht der Babyschildkröten bestimmt dann die Temperatur: Während bei 28 Grad Celsius nur Männchen schlüpfen, schlüpfen bei 32 Grad Celsius nur Weibchen.

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