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Stand: 17.01.2017

Klappen-Weichschildkröte - Bild des Tages

Indische Klappen-Weichschildkröte © Arco Images
Indische Klappen-Weichschildkröte © Arco Images

Schmuggelware Schildkröte

Es ist der größte Fund dieser Art in Indien: 6430 Indische Klappen-Weichschildkröten wurden in Uttar Pradesh auf einem Lastwagen entdeckt, versteckt in Jute-Säcken – unterwegs nach Kalkutta, von wo sie weiter verschifft werden sollten. Glücklicherweise konnte die Polizei dies verhindern, die Schildkröten wurden in Sicherheit gebracht.

Die Schildkröten werden auf der Roten Liste der IUCN zwar nicht als gefährdet eingestuft, in Indien sind sie aber per Gesetz geschützt. Wilderei bedeutet eine zunehmende Gefahr für die Tiere. Auf dem Schwarzmarkt wird für eine Schildkröte rund 10 Euro bezahlt. Ihr Fleisch ist in Asien ein begehrtes Aphrodisiakum. Ihre Knochen werden zu Pulver zermahlen in der traditionellen Medizin verwendet. 

 

Streberwissen: Die Indische Klappenschildkröte kommt nicht nur in Indien, sondern unter anderem auch in Pakistan, Sri Lanka und Nepal vor. Sie hat ihren Namen von den Hauptklappen am Hinterrand des Bauchpanzers, die die eingezogenen Hinterbeine schützen. Zum Schutz der ebenfalls vom illegalen Handel betroffenen Meeresschildkröten testen Wissenschaftler derzeit den „InvestEGGator“ – kleine GPS-Sender, die als Eier getarnt in den Gelegen der Schildkröten liegen und so die Wege der Eierdiebe verfolgen können.

 

 

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