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Stand: 13.07.2017

Tod einer Tigerin

Pavel Fomenko untersucht eine Tigerin © Antonio Olmos / WWF UK
Pavel Fomenko untersucht eine Tigerin © Antonio Olmos / WWF UK

Kriminologische Untersuchungen an Amur-Tigern

Ein trauriger Anblick, aber einer mit Sinn: Unser Kollege aus Russland Pavel Fomenko und zwei seiner Studenten untersuchen eine tote Amur-Tigerin am Diagnosezentrum für Tierkrankheiten im russischen Ussuriysk. Die Tigerin ist wahrscheinlich vor Hunger gestorben, nachdem ihre Pfote in einer Schlingfalle verletzt wurde. Bei der forensischen Untersuchung von Amur-Tigern untersuchen Fomenko und seine Kollegen, ob die Tiere Opfer von Wilderern geworden sind. So können Beweise geliefert werden, die im besten Fall zur Strafverfolgung von Wilderern führen.

 

Die Amur-Tiger sind stark vom Aussterben bedroht und streng geschützt. Nur noch 425 bis 440 erwachsene Tiger wurden 2016 in der Grenzregion zu China weit im Osten Russlands gezählt! Illegale Abholzung und Wilderei bedrohen das Überleben der beeindruckenden Großkatze. Experten des WWF Russland arbeiten seit Jahren gemeinsam mit Pavel Fomenko daran, die letzten Amur-Tiger und ihren Lebensraum zu schützen.

 

Streberwissen: Pavel Fomenko war früher selber als Jäger in dem Gebiet unterwegs und kennt das Schutzgebiet wie seine Westentasche. Deshalb lud der WWF ihn 1994 ein, sich dem Team anzuschließen. Inzwischen leitet Pavel Fomenko das Artenschutzprogramm für die Amur-Abteilung von WWF-Russland und ist für sein Engagement landesweit bekannt.

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