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Stand: 22.02.2016

Waffenverbrennung im Kongo - Bild des Tages

Waffenvernichtung © Albert Christian Junior Ndadet
Waffenvernichtung © Albert Christian Junior Ndadet

Flammen gegen Wilderei

Ein Feuer aus Gewehren, Drahtschlingen und Stahlkabeln? Was zunächst seltsam anmutet, ist für uns das Ergebnis harter Arbeit: 263 Waffen, 36.213 Drahtschlingen, Stahlkabel und Munition haben WWF-Ranger im Schutzgebiet Dzanga-Sangha im vergangenen Jahr aufgespürt und von Wilderern beschlagnahmt.

 

In einer öffentlichen Zeremonie verbrannten Mitarbeiter der Parkverwaltung und WWF-Wildhüter die konfiszierten Gegenstände, damit diese nie wieder Schaden anrichten können. Nie wieder werden diese Gewehre einen Elefanten töten, nie wieder werden die Drahtschlingen den Fuß eines Gorillas fesseln.

 

Die Beschlagnahmung und Vernichtung der Instrumente von Wilderern ist ein entscheidender Schritt im Kampf gegen die Wildtier-Mafia und für den Schutz der Elefanten und anderer bedrohter Arten in Dzanga-Sangha. Unser Dank gilt allen engagierten Wildhütern, die tagtäglich unter höchstem Einsatz den Wald durchkämmen und Wilderer dingfest machen. 

 

Streberwissen: Das Kongo-Becken, in welchem das Schutzgebiet Dzanga-Sangha liegt, ist ein wahres Eldorado der Artenvielfalt. In den Kongo-Regenwäldern sind über 400 Säugetierarten und mehr als 1.000 Vogelspezies heimisch. Auch spielen die Wälder als Kohlendioxid-Speicher eine unheimlich wichtige Rolle für die Stabilisierung des Weltklimas.

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