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Stand: 01.08.2016

Im Mekong ertrunken - Bild des Tages

Symboldbild des Mekong in Kambodscha © Thomas Cristofoletti / WWF UK
Symboldbild des Mekong in Kambodscha © Thomas Cristofoletti / WWF UK

Traurige Nachrichten zum World Ranger Day

Er wollte die vom Aussterben bedrohten Irawadi-Delfine im Mekong schützen und hat dabei sein eigenes Leben verloren: Wir haben sehr traurige Nachrichten aus Kambodscha erhalten, in unserem Projektgebiet ist ein Ranger ertrunken. Er gehörte einer Flusspatrouille an, die gegen die illegale Fischerei vorgeht. Denn immer wieder verfangen sich junge Delfine in verbotenen Stellnetzen und sterben qualvoll.

Gefischt wird häufig nachts und so war auch die Patrouille gegen Mitternacht auf Kontrolltour, als ein schwerer Sturm aufzog und ihr Boot zum Kentern brachte. Zwei der Flusswächter kämpften in dem breiten, reißenden Strom vier Stunden lang um ihr Leben. Doch ihr 32-jähriger Chef Sok Leng konnte sich nicht mehr retten. Wir sind bestürzt und unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Kindern. 

Streberwissen:
Ob im Urwald oder auf dem Wasser, Ranger haben immer einen höchst gefährlichen Beruf. Gestern war - wie jedes Jahr am 31. Juli - Welt Ranger Tag, um genau darauf aufmerksam zu machen. Eigentlich kann ständig etwas passieren. Für die Wald- und Flusspatrouillen in Südostasien hat der WWF einen Notfallfonds eingerichtet, denn sie haben meist keine Unfall- und Lebensversicherung.

Die Flusswächter auf dem Mekong sind staatliche Ranger. Doch sie arbeiten eng mit dem WWF zusammen, machen wichtige Arbeit für uns und werden von uns ausgerüstet. Der WWF unterstützt die Familie von Sok Leng deshalb aus dem Notfallfonds und wird auch seinen beiden Kollegen helfen, die stark traumatisiert sind.

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