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Der Tiger ist in der Stadt

26. Februar 2007

WWF und Karstadt starten bundesweite Spendeninitiative zugunsten der Sumatratiger

 

Frankfurt - Die vom Aussterben bedrohten Sumatratiger werden die Nutznießer der ersten bundesweiten Themenwochen von Karstadt sein, die vom 28. Februar bis zum 17. März stattfinden: Alle Karstadt-Warenhäuser laden ihre Kunden in den nächsten Wochen unter dem Motto „Die Stadt wird exotisch“ dazu ein, sich an einer Spendenaktion zugunsten der WWF-Tigerschutzprojekte zu beteiligen. Zum Auftakt überreichte Peter Wolf, Mitglied des Vorstandes der KartstadtQuelle AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Karstadt Warenhaus GmbH, bereits heute einen Scheck über 80.000 Euro an den WWF. Das Geld stammt zum Großteil aus einer Versteigerungsaktion, die Karstadt vor rund zwei Wochen in 25 Filialen zugunsten der WWF-Projekte durchführte.  

 

Annette Herr ist beim WWF zuständig für Unternehmenskooperationen und nahm den Scheck während einer Feier in München entgegen: „Wir werden die Spende von Karstadt direkt an unsere Kollegen auf Sumatra weiterleiten. Diese sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, damit sie für den Schutz des Regenwalds kämpfen und weitere Anti-Wilderer-Brigaden zur Rettung der Sumatratiger ausbilden können.“  

 

Während der Themenwochen werden rund 100 Karstadt-Standorte mit einer entsprechenden Schaufenster- und Innenraumgestaltung im Zeichen des Tigers stehen. Die Kunden können WWF-Freundschaftsbänder und CDs mit exotischen Klängen erwerben - der Reinerlös geht an den WWF. Darüber hinaus verlost Karstadt in jeder Filiale eine Mitgliedschaft für das WWF-Kinder- und Jugendprogramm „Young Panda“. Die Gewinner dürfen selbst entscheiden, in welches WWF-Schutzprojekt ihr Mitgliedsbeitrag fließen soll.  

 

Auf Sumatra leben schätzungsweise nur noch rund 500 Tiger, die zum Jagen auf intakte Regenwälder angewiesen sind. Doch diese müssen unter anderem ausgedehnten Zellstoff- und Ölpalmenplantagen weichen. Noch sind einige intakte Regenwald-Inseln erhalten. Der WWF kämpft dafür, dass diese Gebiete durch „grüne Korridore“ miteinander verbunden werden, damit die Sumatratiger und die anderen Dschungelbewohner wieder ausreichend Platz haben. Außerdem arbeitet der WWF daran, dass Papier- und Palmölfirmen die Rodungen in den indonesischen Wäldern stoppen.

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