Mythos Tiefsee

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Riesenkalmare mit dreizehn Meter langen Tentakeln; Pottwale, die in 3.000 Meter Tiefe auf Jagd gehen; Kraken, die ihre Beute mit einem dornigen Mantel umschließen; Fische, die ihre Opfer mit Leuchtsignalen anlocken – die Tiefsee steckt voller Überraschungen. Vermutlich birgt sie sogar die Quelle des Lebens. Denn nicht wenige Wissenschaftler vermuten an den Schwarzen Rauchern die Quelle des Lebens. Die ersten Einzeller könnten sich vor etwa vier Milliarden Jahren in einer ähnlichen Ursuppe gebildet haben. Manche vermuten sogar, dass in ähnlicher Weise auf anderen Planeten Leben entstehen könnte. Folgen Sie uns in diese geheimnisvolle Welt der Schwarzen Raucher, der leuchtenden Fische, der Riesenkalmare & Co. Diese Ausgabe des WWF Magazin widmet sich dem Mythos Tiefsee und weiteren interessanten Themen.

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Heiß und giftig – die Quelle des Lebens?
Kochend heißes Wasser schießt aus tiefen Spalten der Erdkruste. Mineralstoffe und Schwefelverbindungen färben die Rauchwolken schwarz. Ihre Ablagerungen bilden bis zu 40 Meter hohe Schlote. Diese hydrothermalen Quellen werden „Schwarze Raucher“ genannt. Das Erstaunliche: Rund um die Schlote mit ihrer bis zu 400 Grad Celsius heißen, giftigen Suppe ist die Tiefsee nicht tot, sondern voller Leben. Mit Lebensformen allerdings, die ganz anderen Regeln folgen als alles, was man bis dahin kannte. Noch spannender: Nicht wenige Wissenschaftler vermuten hier, an den Schwarzen Rauchern, die Quelle des Lebens. Die ersten Einzeller könnten sich vor etwa vier Milliarden Jahren in einer ähnlichen Ursuppe gebildet haben. Manche vermuten sogar, dass in ähnlicher Weise auf anderen Planeten Leben entstehen könnte.
Bild: Schwarzer Raucher von
www.marum.de
WWF Magazin Januar 2008
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