Schildkröten: Relikte aus der Urzeit

Schildkröten gab es schon auf der Erde, bevor es Vögel und Säugetiere gab. Durch ihren Panzer gut geschützt überlebten sie so manches Artensterben der vergangenen 220 Millionen Jahre. Doch der einstige Evolutionsvorteil nützt ihnen heute vielerorts nichts mehr.

© WWF
© WWF

Um Schildkröten ranken sich bei vielen Völkern Mythen und Sagen. Schildkröten wurden verehrt – aber auch verzehrt. Nicht nur ihre am Strand gesammelten Eier: Bereits vor mehreren Jahrhunderten wurden Galapagos-Riesenschildkröten und große Meeresschildkröten zu Tausenden als lebende Fleischkonserve und Heilmittel gegen Skorbut und Seekrankheit auf europäische Schiffe geladen. Zu allem Übel ließen die Schiffe auch noch ungebetene Gäste auf bislang unberührten Inseln und in abgelegenen Regionen zurück. Die so eingeschleppten Ratten, Hunde und Schweine vertilgten ebenfalls Schildkröteneier und Jungtiere in großen Mengen. Heute noch werden die Bestände vieler Schildkrötenarten vor allem durch den Menschen bedroht. Dabei sind neue Gefahren hinzugekommen. Seit seiner Gründung 1961 hat der WWF weltweit zahlreiche Projekte zum Schutz von Meeresschildkröten durchgeführt und unterstützt. Mehr über die gepanzerten Tiere, deren Bedrohungen und Schutz finden Sie rechts.

Weitere Themen im Heft:

- Myanmar: Tropenparadies in der Isolation
- Gorillas: Stark und doch so friedfertig
Außerdem wie immer aktuelle Kurznews, Verbrauchertipp, Buch- und Filmvorstellungen.

Rätselrennen

Diesmal geht es in die dritte und letzte Runde des Rätselrennens, bei dem es eine aufregende Expeditions-Seereise zu gewinnen gibt.  

Wenn Sie die ersten beiden Fragen nicht mehr parat haben:

• Welche dieser Pflanzen gilt in Deutschland als invasive Art?
Drüsiges Springkraut/ Fleckiger Rennrettich/ Pickliger Schwimmsalat oder Warziger Wurfwirsing - notieren Sie sich den 6. und 17. Buchstaben.

• Welches Tier des Mittelmeerraumes gilt als vom Aussterben bedroht?
Iberischer Luchs/ Griechische Weintaube/ Tyrrhenischer Rothirsch oder Malteser Falke - notieren Sie sich den 4. und 12. Buchstaben.

Zusammen mit den beiden Buchstaben aus der aktuellen Ausgabe ergibt sich, in die richtige Reihenfolge gebracht, das Lösungswort!

Neues Layout

Außerdem hat sich mit dieser Ausgabe einiges am Erscheinungsbild des Magazins geändert. Nach fast fünf Jahren war es an der Zeit, das grafische Konzept zu modernisieren. Das Ergebnis unserer Überlegungen und der Leserumfrage sind in dieses Heft eingeflossen. Überzeugen Sie sich selbst, und testen Sie das Magazin. Wenn Sie bereits WWF Mitglied sind, bekommen Sie es natürlich automatisch zugeschickt. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Kontakt Magazin

WWF Magazin Direkt
Rebstöcker Straße 55
60326 Frankfurt am Main  
Fax: (0 69) 7 91 44-112
E-mail schreiben